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Tag 3: Spanish Point – Dingle – Killarney

Nachdem ich wieder mit meinem süßen Mikalein und seiner Oma geskypt habe, waren wir pünktlich um 8 Uhr beim Frühstück. Wir waren die einzigen Gäste, wie wir uns schon dachten, aber Angela hat uns bestens versorgt und sogar extra für uns den Kamin im sehr gemütlichen Landhausstil-Esszimmer entzündet. Draußen vor der Veranda begrüßten uns sehr anhängliche Hühner, ein paar Kaninchen und zwei zuckersüße Eselchen. Nach leckerem Porridge mit Sirup, selbstgebackenen Scones und anschließend einer heißen Dusche, brachen wir nach Killimer auf, um dort direkt auf die Fähre nach Talbert zu hüpfen. Die Überfahrt kostete 18 € pro PKW, aber der eingesparte Umweg war es uns wert. Von Talbert aus fuhren wir mit ein paar Fotostops zwischendurch bis nach Dingle durch. Gleich beim ersten Stop wurden wir, oder besser gesagt unser Auto, von einem Hund angegriffen, der seinen Job, dass Grundstück inkl. dem Straßenstreifen davor zu beschützen, äußerst ernst nahm! Es gab dadurch eine Verzögerung von mehreren Minuten, da er uns nicht entkommen lassen wollte. In Dingle parkten wir am Fischerhafen und kehrten in einem Pub ein. Das Essen war ok, aber die Bedienung nur mäßig. Und die chinesische Reisegruppe war auch mit an Bord. Alles in allem nicht wirklich entspannt. Danach spazierten wir gemütlich durch das 1200-Seelen Städtchen. Kunterbunte kleine Häuser reihten sich aneinander…sowas von zuckrig! Es schien immer noch die Sonne, aber der Wind hatte gefühlte 500 km/h. Gegen 14:30 Uhr ließen wir Dingle und seinen Eremiten-Delfin Fungi hinter uns und fuhren auf den Inch Beach. Ja ganz recht gehört…wir düsten mit dem Auto auf einem 100 m breiten menschenleeren Sandstrand herum. Es war grandios. Beim vorherigen Bodentest zu Fuß sind wir fast weggeflogen…nun gefühlte 800 km/h und überall Sand! Und ich meine wirklich überall! Angekommen in Killarney landeten wir leider im Stau und verpassten somit die letzte Führung um 16:40 Uhr im Muckross House um exakt 10 Minuten. Wir begnügten uns daher mit den hübschen Gärten drumherum. Das Wetter war super und das Herrenhaus direkt am See wirklich wunderschön. Ich besorgte mir noch einen Killarney-Magneten und dann fuhren wir weiter zur Muckross Abbey, einer Klosterruine auf einem alten Friedhof. Der Weg vom Parkplatz zur Abbey war uns dann aber doch zu weit und die Pferdekutschen zu teuer. Und außerdem einigten wir uns dann auch darauf, so etwas nicht unterstützen zu wollen. Gleich ein Stückchen weiter, bereits wieder in Killarney, landeten wir beim Ross Castle, einer hübschen kleinen Burg am See. Leider schloß auch sie bereits um 17:45 Uhr, aber das Wetter war einfach so herrlich, dass wir uns beim Umrunden viel Zeit ließen. Schließlich und letztendlich checkten wir in unserem Ashbrook B&B ein. Es ist wieder ein sehr hübsches und gemütliches B&B, allerdings ist unser Zimmer diesmal kleiner, da es nur ein Doppelbett besitzt. Kurz vor 19 Uhr begaben wir uns nochmal ins Zentrum von Killarney, wo richtig viel los war…ob Dudelsack, Gitarre oder Panflöte, jede Straßenmusik war vertreten. Wir klapperten circa 25 Pubs u. Restaurants in der High Street ab, empfanden aber alle als übertrieben teuer (Beispiel: Spagetti Carbonara 16 €). Hier und da stöberten wir in Läden rum, kauften aber nichts. Im Supermarkt holte ich mir nur etwas zu trinken. Das Zentrum ist wirklich sehr, sehr hübsch und irisch bunt. Dinniert haben wir dann aber letztendlich am Stadtrand in einem Pub, der an ein Hotel angeschlossen war. Chrissi bestellte Cesar’s Salad und ich asiatische Nudeln mit Hühnchen. Wir tauschten aber, da ich meines auf Grund der Schärfe einfach nicht herunterbekam, ohne das meine Kehle verbrannte. Nun lassen wir den Abend in der gemütlichen Gäste-Lounge des B&B ausklingen.

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