Europa · Irland · Reisen

Tag 1: Ankunft in Dublin

Es ist heiß…echt ey. Mindestens 30 Grad und ich schwitze mich blöde. Gerade bin ich am gut klimatisierten Terminal D vom Airport Schönefeld angekommen. Hier bleibe ich! Hier ist es auszuhalten. Ok…nur bis 18 Uhr, denn dann geht mein Flieger ins wunderschöne Irland. Planmäßig werde ich um 19:35 Uhr landen. Chrissi wird hoffentlich dann um 21:55 Uhr zu mir stoßen, sofern ihr Aer Lingus Flieger pünktlich in München startet. Ich fliege übrigens mit meiner „heißgeliebten“ Ryanair, heißt also mit Handgepäck. 5 Tage nur mit Rucksack, das ist schon eine Herausforderung. Aber hey, es ist alles drin, was mit muß. Und der Flug war mit 112€ (9€ Umbuchungsgebühr, da ich Doofi erst das falsche Datum gebucht hatte…irgendwas ist ja immer) wirklich sehr günstig. Der Koffer hätte das Schnäppchengefühl mit 60€ wieder kaputt gemacht.
Übernachten werden wir heute im Annandale Bed & Breakfast (Zweibettzimmer für 79,00€), ca. 10 Minuten vom Dublin Airport entfernt. Von dort soll man mit dem Bus wieder gut zum Airport kommen, denn wir müssen ja morgen bis 12 Uhr unseren Mietwagen abholen. Mehr als einen Happen Essen oder etwas Trinken im Pub wird heute wohl nicht drin sein. So, gegen 23 Uhr waren wir dann im B&B. Die Busfahrt war der Hammer! Der Fahrer war total irre und hatte auf jeden Fall auch noch Spaß dabei. Wer denkt, er wäre in der Stadt 50 km/h gefahren, der lasse sich sagen, dass es gefühlt das Doppelte war. Und ich hatte eigentlich nicht vor, ausgerechnet in Irland bei einem Busunglück zu sterben. Leider gab es nirgends Busfahrpläne, geschweige denn, dass man die Bushaltestellen beim Airport gut beschriftet hatte. Erst nach zwei Runden wurde ich fündig. Aber ich hatte ja Zeit, bis Chrissi kam. Linie 16 und 41 waren laut Internetseite des B&B’s die Linien, die wir brauchten. Als Chrissi dann kurz nach zehn da war, kauften wir noch schnell was zum Schnaggeln und Wasser im Spar und machten uns auf die Strümpfe. Wir fuhren mit der 16 Punkt 22:30 los. Nach einiger Verwirrtheit bzgl. der Haltestellen und Angstschweißausbrüchen wegen der Fahrweise des Kamikaze-Fahrers, stiegen wir in der Griffith Avenue aus und liefen noch ca. 10 Min. bis zum B&B. Das Haus war typisch britisch, klein aber fein. Die Inneneinrichtung war total knuffig und alles sehr sauber und gemütlich. Unser Zimmer war perfekt und sehr stilvoll eingerichtet…so richtig was zum Wohlfühlen. Wie quatschten noch bis kurz vor eins, ehe wir Hühner Ruhe fanden.

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