Asien · Reisen · Türkei

Tag 10: Istanbul – Berlin

Heute war es nun leider soweit…wir mussten Abschied nehmen. Um 5 Uhr klingelte mein Wecker und ich ging müde tapsend in die Dusche. Pustekuchen. Auch nach 5 Minuten Wasser laufen lassen blieb es leider kalt und nur die Füße wurden nass. Na toll. Scheinbar ist bis 6 Uhr Stromsparen angesagt. Hab ja nichts dagegen, aber ein kleiner Hinweis wäre nett gewesen. Wir packten die restlichen Sachen zusammen und machten uns fertig. Pünktlich um 6 Uhr waren wir an der Rezeption (der Fahrstuhl wurde auch extra erst für uns angeschaltet) und checkten aus. Um 6:20 Uhr sollte die erste Fähre gehen. Draußen war es noch völlig ruhig, bis auf ein paar Menschen, die mit uns vor dem noch geschlossenen Rolltor des Fährterminals warteten. Das Morgenlicht war herrlich. Die Sonne ging über dem Bosphorus auf und ließ ganz Istanbul in einem leuchtenden leicht orangenen Sonnenaufgangslicht erstrahlen. ich ging auf das Oberdeck und machte während der 15-minütigen Fahrt noch zahlreiche schöne Fotos. in Kadiköy wartete auch schon ein völlig überfüllter Havatas Bus zum Flughafen Sabiha Gökcen auf uns. Wir saßen leider ein paar Reihen getrennt und Tobi hatte Mika auf dem Schoß. Ich befürchtete schon lautes Genöle von dem Kleinen, aber nichts! Nicht ein einziger Ton kam von ihm. Tobi meinte auch, dass er ab ca. der Hälfte der Strecke eingepennt war. Gott sei Dank. 😉 Im Flughafen selbst war dann erstmal viel Warterei am Check-In Schalter und bei der Passkontrolle angesagt. Mika machte gut mit, doch nach 20 Minuten in der Schlange der Passkontrolle war seine Geduld vorbei. Meine auch. Ich hasse diese ewige Warterei und kann auch nicht verstehen, warum das immer so lange dauert. Der Typ hat dann auch noch ewig in meinem Pass herumgeblättert. Also so aufregende Länder sind da nun auch nicht drin zu finden. Nach einer anschließenden sehr kurzen Sicherheitskontrolle (man wird ja beim Eintritt in den Flughafenterminal schon mit Gepäck durchleuchtet) waren wir endlich im sicheren Bereich und beschlossen das personal von Burger King an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Offenbar hatten sie gerade erst geöffnet und waren mit mir und ca. 4(!) weiteren Kunden restlos überfordert. In der Küche sprangen ungelogen mindestens 6 Mann umher, doch nichts schien vorbereitet. Wir warteten daher fast 20 Minuten auf unsere paar Kleinigkeiten. Unfassbar. Danach gingen wir zum Gate und warteten. Der Flug sollte ca. 60 Minuten später gehen, hatte aber leider eine halbe Stunde Verspätung. Ich wollte mir im Duty Free Shop noch etwas Baklava und türkisches Nougat kaufen, habe es angesichts der völlig überzogenen Preise dann aber doch gelassen. Mika freundete sich derweil am Gate mit einem gleichaltrigen türkischen Jungen an und beide machten den Wartebereich unsicher. 😉 Dann ging es endlich los. Wir hatten die letzte Sitzreihe mit 28 D und F reserviert, in der Hoffnung E bleibt leer. Und so kam es dann auch, hurra!!! Mika bekam sofort nach dem Platznehmen einen Teddybär von Turkish Airlines geschenkt und 2 Kissen sowie eine Decke gebracht. Noch vor dem Start gab es auch ein aufgewärmtes Gläschen Obstbrei für ihn. Was für ein toller Service! Zum Start musste er wieder auf Tobis Schoß, aber sobald die Anschnallzeichen erloschen waren, setzten wir ihn zwischen uns auf den freien Sitz. 5 Minuten später lag er in den Kissen und war eingespennt. So süß! 😉 Es gab zum Mittagessen gegrillte Hühnerbrust mit Reis und Zucchini, Tomaten-Gurken-Fetasalat, eine Art Schokokuchen, Knäckebrot mit Butter und Frischkäse sowie einen Brötchen. Das Essen war superlecker, wir waren ganz überrascht. Mika bekam auch ein Child-Meal mit Reis, Köfte, Mousse au Chocolate (mit Hasengesicht darauf) und ebenfalls Knäckebrot & Co. Er verschlief aber fast den gesamten Flug und auch ich bin irgendwann kurz weggenickt. Als der Sinkflug begann und es nur noch ca. 30 Minuten bis zur Landung waren, weckten wir ihn und boten ihm was von seinem Essen an. Ein paar Löffel Reis und die Mousse passten rein. Dazu gab es Kakao. Kann es einem Kind besser gehen? 😉 Bei der Landung schaute er dann wieder bei Papa auf dem Schoß sitzend aus dem Fenster. Alles lief supi und wir waren nach etwas Warterei bei der Passkontrolle ruckzuck beim Gepäckband. Das ist das Schöne am Tegeler Flughafen, jedes Flugzeug hat seine eigene Abfertigung und man muss nicht durch diese Massenabfertigungen bei der Gepäckabgabe, Passkontrolle und Sicherheitskontrolle. Alles kam wohlbehalten an und wir gingen zum Bus 109, der schon auf uns wartete. Nach 2 Stationen waren wir beim Auto und fuhren heim.

Fazit: folgt noch!

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