Europa · Griechenland

Santorini – Perle der Kykladen

Tag 5: Seid vorgewarnt, es folgen in diesem Beitrag viele kitschige Postkartenmotive. Ich konnte nicht anders! Manche Panoramen waren so schön, es war kaum zum Aushalten. Aber ich fange am besten von vorne an!

Unsere Fähre ab Piräus ging bereits um 7:25 Uhr. Das bedeutete, dass wir verdammt früh aus den Federn und raus in die Hitze mussten. Ohne Sonne war das allerdings noch erträglich. Wir checkten in Lichtgeschwindigkeit aus (dieses Hotel war einfach in jeglicher Hinsicht super) und stapften zur Metro. Während der halbstündigen Fahrt ging dann auch die Sonne auf und Athen erwachte langsam zum Leben. Nur wenige waren mit Koffern unterwegs, die meisten fuhren scheinbar zur Arbeit. Am Hafen angekommen, wir kannten uns nun ja schon aus, sahen wir auch schon von Weitem unsere Fähre von Blue Star Ferry. Plötzlich war sehr viel Trubel. Autos, Unmengen an Passagieren, LKW’s und Hafenarbeiter. Wir reihten uns in die kurze Schlange ein und da war es plötzlich wieder soweit. Mir wurde ganz unvermittelt kotzübel und ich konnte gerade so noch zur Seite an die Reling springen und mir die Maske vom Gesicht reißen. Ich hatte die Hoffnung, dass ich ins Wasser treffen würde, allerdings war beim Blick nach unten nur die Heckklappe der Fähre zu sehen. Glücklicherweise aber war niemand in unmittelbarer Gefahr getroffen zu werden, haha. Was für ein Scheiß! Mika hatte offensichtlich großes Mitleid mit mir und meinte ganz entrüstet: „Das darf man hier doch nicht, Mama!“. Was für ein lieber Junge! Im Moment des Übergebens hatte ich hingegen nur den einen Gedanken: Was, wenn das jetzt jemand von den Mitarbeitern gesehen hat? Die nehmen uns dann doch niemals mit!“ Aber seltsamerweise störte sich niemand daran. Ich zeigte unsere Tickets und meinen Impfnachweis auf der CovPass-App vor und kurze Zeit später waren wir in der Lounge ganz vorne am Bug und machten es uns gemütlich. Es war noch ziemlich genau eine Stunde bis zur Abfahrt. Ich hatte Mika im Übrigen auch noch am Vorabend mit einem Antigen-Schnelltest getestet und das Testergebnis vorsichtshalber eingesteckt. Nur für alle Fälle.

Meine Hoffnung, dass Mika ob des frühen Aufstehens schnell wieder müde sein und einschlafen würde, hatte ich nach ein paar Stunden aufgegeben. Gegen halb eins tat er mir dann aber doch den Gefallen und gesellte sich zu unserem Tischnachbarn, der fast die gesamte Fahrtzeit durchgepennt hat. So blieben mir noch etwas über zwei Stunden zum Entspannen, denn auch ich war nach fast 8 Stunden auf den Beinen total platt. Sanft schaukelnd saß ich neben meiner Kotztüte und ließ mehrere Kykladeninseln an mir vorüberziehen, u.a. Kithnos, Paros, Naxos und Ios.

Ziemlich pünktlich um 14:40 Uhr legten wir am Hafen von Santorini an. Der Großteil der Passagiere ist in Paros und Naxos ausgestiegen. Ich sah schon von Weitem was mich gleich erwartete: sehr steile Serpentinen mit mindestens 6 Haarnadelkurven die Kraterwand hinauf. Oh Gott! Und ja, es war dann auch tatsächlich so schlimm (für mich), wie ich es mir vorgestellt hatte. Höhe und ich – wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Als wir fast oben angelangt waren – es gab natürlich Stau, sodass ich den Blick nach unten schön lange „genießen“ konnte – sahen wir unsere Fähre schon wieder in Richtung Piräus davon schippern. Der Kapitän weiß am Ende des Tages ganz sicher auch, was er geleistet hat. Was für ein Ritt!

So, nun aber kurz etwas zur Insel selbst: Santorini ist die südlichste Insel der Kykladen und liegt im Ägäischen Meer. Bei dem Vulkanausbruch im 16. Jhd. wurde die Insel verwüstet und ein Großteil des Kraterrandes versank im Meer. Er ist aber heute noch gut zu erkennen (wenn man es weiß). Die Gassen mit den typischen weißen Häusern im Kykladen-Stil der beiden Hauptorte Fira und Oia schmiegen sich an die zerklüfteten Hänge der Steilküste oberhalb dieses unterseeischen Kraters. Wir haben uns für drei Nächte im Hotel Grand View am Rand des kleinen Örtchens Megalochori, unweit des Hafens, eingemietet. Ich hätte keine bessere Unterkunft auswählen können und sie war den erhöhten Preis definitiv wert. Der Ausblick aufs Meer und über die gesamte Caldera war phänomenal und atemberaubend.

Ich hatte unsere Abholung vom Hafen über das Hotel organisiert. Das war zwar der doppelte Preis eines Taxis, aber anhand des Trubels nach dem Anlegen im Hafen und angesichts der Hitze war ich ganz froh, nicht noch nach einem Taxi Ausschau halten oder gar einen öffentlichen Bus nehmen zu müssen. Gegen 16 Uhr waren wir im Hotel. Beim Check-In buchte ich noch gleich den Mietwagen für zwei Tage, der uns am nächsten Vormittag um 11 Uhr ins Hotel gebracht werden sollte. Danach verschwanden wir erstmal im Zimmer. Ich war sowas von platt. Am frühen Abend, es war immer noch sehr warm, sprangen wir dann endlich in den fantastischen Pool und bestellten uns einen Snack zum Abendbrot. Auf dem Foto seht ihr unseren Balkon über dem weißen Schirm in der Mitte. Plätze in der ersten Reihe für einen traumhaften Sonnenuntergang!

Tag 6: Überraschenderweise war im Zimmerpreis kein Frühstück enthalten, was wir aber erst erfuhren, als wir schon am Pool saßen und selbiges zu uns nehmen wollten. Der Mitarbeiter, der wirklich verblüffende Ähnlichkeit mit Vincent Cassel hatte, war aber sehr zuvorkommend und bot uns ein umfangreiches Frühstück zum Sonderpreis an. Er kam mit einem riesigen Tablet zurück, auf dem alles zu finden war, was das Herz begehrte.

Pünktlich um 11 Uhr kam auch unser Mietauto an – naja, Auto ist auch übertrieben. Es war ein kleiner älterer Smart mit aufschiebbarem Dach und einer kuriosen Mischung aus Automatik- und Schaltgetriebe. Hatte ich so vorher noch nie gesehen, weshalb ich auch trotz meiner Angeberei, ich hätte viel Erfahrung mit jeglicher Art von Mietwagen, eine Einweisung erhielt. Jetzt beim Sortieren der Bilder musste ich feststellen, dass ich leider gar kein Foto von der Kiste gemacht habe. Nun ja, so doll war sie auch nicht und ließ sich im Nachhinein gesehen auch beschissen fahren.

Gegen 14 Uhr brachen wir dann zur Ausgrabungsstätte nach Akrotiri im Süden der Insel auf. Der Ansturm darauf hielt sich in Grenzen, um nicht zusagen, dass wir anfangs komplett alleine dort herumschlenderten. Später gesellte sich noch ein einzelner Fotograf mit seinem Stativ und eine kleinere Reisegruppe zu uns in die Halle. Da sie aber so riesig war, verlief sich das ganz gut. Akrotiri ist die Ausgrabungsstätte einer Stadt mit Anzeichen sowohl kykladischer als auch minoischer Kultur, die 1967 von einem Archäologen entdeckt wurde. Sie wurde in ihrer Blütezeit durch einen Vulkanausbruch verschüttet und so über 3500 Jahre bis zu ihrer Freilegung im 20. und 21. Jhd. konserviert. Der exzellente Erhaltungszustand der Gebäude und herausragender Fresken erlaubt Einblicke in die Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Bronzezeit in der Ägäis (Quelle: Wikipedia). Wir brauchten für den Rundgang ca. eine Stunde, da ich auch den Großteil der Beschilderungen gelesen habe. Es war faszinierend, wie gut sie die Häuser und zum Teil ganze Gassen und Häuserkomplexe freigelegt und rekonstruiert haben. Ganz zu schweigen von den vielen alltäglichen Gegenständen der damaligen Zeit. Mika fand es nur so semi-spannend, hat aber zu keiner Zeit genörgelt.

Hier mal ein Größenvergleich von Mika mit einer Tür eines damals typischen Gebäudes. Groß waren sie nicht wirklich, die Einwohner zu jener Zeit. Dies war übrigens einer der zentralen Plätze der kleinen Stadt, auf dem Feste und Feierlichkeiten stattfanden.

An dieser Stelle übrigens nochmal ein herzliches Dankeschön an Elke, die uns im Vorfeld mit diesen wunderbaren spanischen Masken versorgt hatte. Sie haben uns die ganze Reise über gute Dienste geleistet und waren trotz der Hitze super angenehm zu tragen.

Zurück in der heißen Sonne versorgten wir uns im zur Anlage gehörenden Café mit einem blauen Energy-Drink (nicht meine Wahl!) und begaben uns so schnell es bei der Hitze eben ging zurück zu unserem Auto mit der rettenden Klimaanlage.

Wir fuhren nun zum nicht weit entfernten Red Beach. Offenbar ein Must See. Es war brechend heiß, aber wenn wir schon mal hier in der Ecke sind… Wir fanden glücklicherweise einen Parkplatz direkt am Beginn des Trampelpfades. Oft lohnt es sich eben doch, einfach mutig weiterzufahren. Viel gab es hier nicht: einen Kiosk mit völlig überteuerten Preisen und ein paar Schirmchen. Der Pfad war schmal und so liefen wir im Entengang immer nah am Abgrund den Hügel hoch. Gutes Schuhwerk sollte man an haben, denn der Weg besteht hauptsächlich aus steinigem Geröll.

Oben angelangt wurden wir mit einem tollen Ausblick auf den Red Beach belohnt. Der Kontrast zum blauen Meer ist natürlich sehr schön anzusehen und wir machten ein paar Fotos. Ein älterer Akkordeon-Spieler saß dort und wir hörten ihm eine Weile zu. Er war dann auch so lieb, ein gemeinsames Foto von uns zu schießen. Da der Weg von diesem Aussichtspunkt wieder etwas hinauf und dann hinter dem quadratischen Klotz auf dem Bild rechts oben wieder steil hinab führte, ließen wir davon ab. Man kann ja ganz gut erkennen, dass der Strand schon gut gefüllt war und es waren noch einige kleinere Gruppen auf dem Weg dorthin. Ach nee, dann lieber wieder zurück zu unserem Pool mit Aussicht.

Nach ein bisschen Planscherei fuhren wir dann während der Golden Hour zu DEM Sunset-Point von Fira! Der Platz befindet sich oberhalb der kleinen Kirche „Three Bells of Fira“. Das ist die mit der kleinen blauen Kuppel. Auf den Google-Fotos waren hier Massen von Menschen zu sehen, weshalb ich mich auf dichtes Gedränge gefasst machte. Aber nichts! Nur hier und da ein Pärchen oder ein einzelner Passant, als wir dort ankamen. Mit dem Auto war der Platz nicht anzufahren. Wir haben ein kleines Stück unterhalb der kleinen Ruine geparkt und waren innerhalb 5 Minuten am Aussichtspunkt. Später wurden es dann noch ein paar mehr Zuschauer, aber die Marke von 15 knackten wir nicht. Wir setzten uns ebenfalls auf die Mauer und schauten andächtig zu, wie die Sonne am Horizont im Meer versank. Kitschig, aber dennoch sehr schön!

Nachdem die Sonne weg war, spazierten wir durch die hübsche Anlage des Palace Hotels zurück zum Auto. Wir hatten nun ordentlich Hunger und begaben uns auf die Suche nach einem kleinen urigen Lokal. Doch in Fira selbst war es uns an der Hauptstraße, wo zahlreiche Lokalitäten und zum Teil richtige Partybuden angesiedelt waren, zu trubelig und voll. Außerdem war die Sache mit dem Parken in den engen Gassen schwierig. Also verließen wir den Ort wieder in Richtung Megalochori und versuchten unser Glück dort.

Die Suche nach einem Seafood Restaurant gestaltete sich schwieriger als erwartet. Ich kann auch gar nicht richtig erklären, woran es gelegen hat. Entweder waren die Restaurants noch geschlossen oder wir haben erst gar keine gefunden. Das kulinarische Leben spielt sich dann wohl doch eher in den größeren Orten oder in den Hotels ab. Die Entfernungen sind auf dieser kleinen Insel ja sehr kurz. Von der Süd- bis zur Nordspitze der sichelförmigen Insel sind es gerade mal 30 km. Außerhalb von Megalochori in Richtung Akrotiri kehrten wir dann schließlich in das „Caldera View“ ein, dass zumindest von Außen sehr einladend wirkte. Wir suchten uns eine Ecke auf der Terrasse und genossen die frische Abendluft. Wir bestellten Kalamari und hofften auf frittierte Tintenfischringe. Bekommen haben wir einen kompletten Tintenfisch. Wenn ich ja eins nicht vertragen kann, dann sind das komplette Tiere auf meinem Teller. Wir teilten also: ich den Reis und Mika den Kraken.

Tag 7: Am nächsten Morgen war es über der Caldera nicht mehr ganz so dunstig und man konnte Manolas, den Hauptort auf der gegenüberliegenden Insel Thirasia gut erkennen. Die zwei kleinen Inseln in der Mitte der Caldera, Palea Kameni und Nea Kameni, sind unbewohnt, eigenen sich aber wohl gut für Tagesausflüge und als Tauchspots. Für heute war ein Ausflug nach Oia vorgesehen. Hier soll es angeblich die romantischsten Sonnenuntergänge in dem schönsten Dorf Griechenlands geben. Na dann…

Der Weg nach Oia führt zunächst auf dem spektakulären Grat des Vulkanrandes entlang bis die Straße langsam auf der Rückseite abfällt und man schließlich die letzten Kilometer vor Oia direkt an der Küste entlang fährt. Wir stellten unser Auto am Kyklos Square ab (Parken ist übrigens überall kostenlos) und statteten als erstes dem Café Tramonto einen Besuch ab. Bei Latte Macchiato, Cola und mit Blick auf die rund 20 km entfernte Südspitze von Ios stimmten wir uns auf die heißen weiß gekalkten Gassen ein.

Los ging’s. Vorbei an der kleinen Saint Artemios Chapel, dem süßen urigen Atlantis Bookstore und dem Meteor Café, arbeiteten wir uns zu einer der Hauptachsen vor. Alles sah wie frisch renoviert und porentief rein aus. Nicht ein einziger Papierfetzen flog herum. Und dabei habe ich nicht mal in Erinnerung, Mülleimer gesehen zu haben.

Nur einige Meter weiter erreichten wir schon einen der Hauptspots von Oia: die „Church of Agios Nikolaos“, eine dieser strahlend weißen Kirchen mit einer tiefblauen Kuppel, die für Santorini so typisch sind.

Von dort aus schlenderten wir an hübschen Galerien, kleinen Boutiquen und einladenden Cafè’s mit fantastischen Aussichtsterrassen vorbei – bis zum Aussichtspunkt auf dem Wachturm der Londsa Burg. Hier leistete uns lediglich ein schlafender Einheimischer Gesellschaft. Ich persönlich könnte mir ja bessere Orte dafür vorstellen. Die Aussicht, mit der wir belohnt wurden, war kaum zu beschreiben. Einfach atemberaubend schön! Wie aus einem Katalog!

Oia hat angeblich nur 700 Einwohner und die können sich wahrscheinlich kaum noch leisten, in einer Wohnung mit Aussicht zu leben. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Quadratzentimeter für den Tourismus geopfert wurde. Gefühlt hunderte Hotels, Apartments oder Privatzimmer, oft bestückt mit Infinity-Pools, säumen den Hang. Preislich gesehen sind die für uns Normalverdiener aber kaum erschwinglich. Erst recht nicht jetzt in der Hauptsaison. Ich hatte nichts für unter 200€/Nacht gesehen.

Auf dem Weg zurück, kehrten wir in eines der süßen Café’s ein, in die Patisserie Medevio. Es war zu heiß für eine richtige Mahlzeit, also entschied ich mich für einen Crêpes. Für Mika war die Sache sowieso klar, da brauchte ich gar nicht mehr nachfragen. Leider war der Crêpes nicht zu genießen: furchtbar trocken und pappig. Das Eis und die fruchtigen Säfte, die wir bestellt hatten, waren hingegen sehr lecker. Hier haben wir auch zum ersten Mal Deutsche auf unserer Reise getroffen. Das Pärchen hinter Mika drehte sich um und lachte herzhaft, als er meinte, dass er sooo sehr schwitzen würde, dass nur noch Eis reinpasst. Sie meinten daraufhin, dass es ihnen genauso ginge. Die Aussicht vom Café war selbstredend ebenso spektakulär wie von anderen Aussichtspunkten in Oia. Auch unsere Fähre haben wir entdeckt, die gerade wieder ihre Heimreise nach Piräus angetreten hatte.

Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem kleinen unscheinbaren Strand, wo wir uns die Füße abkühlten. Allerdings war er sehr steinig und ein Genuss war das nicht. Hier hatten wir auch einen kleinen Fauxpas mit unserem Smart. Ich musste ja unbedingt mal ausprobieren, wie es sich mit offenem Dach fährt. Ergebnis: es war brütend heiß auf dem Kopf, haha. Also eine Cabrio-Fahrerin werde ich wohl nie. Ich verstehe nicht, was die Leute daran finden. Die Sonne scheint gnadenlos aufs Gemüt und die Haare werden zersaust. Im ungünstigsten Fall wird man von oben getroffen, mit was auch immer. Aber ich schweife ab. Ich brauchte jedenfalls mindestens 30 Minuten bis ich herausfand, wie ich das Dach wieder schließen konnte. Halleluja.

Zurück im Hotel orderten wir uns ein letztes Mal ein Sandwich und verbrachten den Rest des Nachmittages am und im Pool. Vor der Reise konnte Mika noch nicht schwimmen, aber er hat es sich bei den vielen Pool-Sessions quasi fast von selbst beigebracht. Seht selbst. Ich bin so stolz auf meine kleine Wasserratte.

6 Kommentare zu „Santorini – Perle der Kykladen

  1. Das klingt wirklich (fast) paradiesisch! Die kitschigen Sonnenuntergänge sind jedenfalls genau mein Ding.
    Schade natürlich, dass doch vieles dem Tourismus geopfert wird.
    Und wenn man mir den ganzen Kalamari serviert hätte, hätte ich wahrscheinlich eine von deinen Kotztüten benötigt

    Gefällt 1 Person

    1. Haha, das kann ich gut verstehen! Du weißt ja, dass ich fast nie Fleisch esse, sondern wenn, dann auf Fisch ausweiche. Aber wenn der mich noch anschaut bzw. ich das Gefühl habe, der bewegt sich gleich von meinem Teller, dann war‘s das.😂 Mika ist da hart gesottener, aber auch er hatte so seine Problemchen, bis ich den „Kopf“ entfernt hatte.🙈
      Lieben Dank für deinen Kommentar!!!🤗😘

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  2. Eure Fähre sah ja echt gemütlich aus. Da lässt man es sich doch gleich bereitwilliger gefallen, dass die Fahrt so lange dauert, oder? Ui, kann ich mir gut vorstellen, dass deine Höhenangst beim Anblick der steilen Serpentinen wieder ordentlich zugeschlagen hat. Aber letztendlich hast du die Situation dann doch gut gemeistert.

    Eure Unterkunft war ja wirklich klasse. Diese Aussicht! Da hätte es mir sicher auch gefallen. Deine Fotos von Santorini sind echt genial! Mein Favorit ist die Aufnahme von oben auf den Red Beach. Toll! Aber auch die Aufnahmen vom Sonnenuntergang gefallen mir gut – wo ich sonst ja bekanntlich nicht so drauf stehe 😅. Doch mit einem guten Vordergrund haste mich natürlich am Wickel.

    @Santorini insgesamt: Jetzt muss … nein, ich spreche es jetzt mal nicht aus 😂. Generell hattet ihr – mal abgesehen von der Hitze und deiner zeitweisen Übelkeit – echt Glück: Santorini wird während der Saison wohl so schnell nicht mehr so relativ leer sein. Nicht mal 15 Leute bei DEM Sunset Point war ja der volle Luxus 😎. Und was die Masken betrifft: gern geschehen 😎. Die Dinger sind echt ein Gewinn, vor allem, wenn man auch noch draußen Maske trägt.

    Oia gefällt mir. Am liebsten mag ich das Häuschen mit dem halbrunden Dach und den grünen Türen und Fenstern. Darin könnte ich glatt überwintern. Aber klar ist auch: so eine volle Konzentration auf den Tourismus hat die von dir geschilderten negativen Folgen für die einheimische Bevölkerung. Es ist sicher schwer, hier eine gute Balance hinzubekommen.

    Dass Mika sich das Schwimmen quasi selbst beigebracht hat, ist bewundernswert. Glückwunsch!

    Gefällt 1 Person

    1. Die Fähre war in der Tat sehr gemütlich. Lieber dort 8 Stunden verbringen, als die gleiche Zeit in der Eco in einem Flugzeug.😂 Schön, dass dir die Fotos gefallen.🤗 Dass ich dich nochmal für Sonnenuntergänge begeistern kann.🤣
      Auch wenn alles etwas umständlicher (z.B. mit den Gesundheitsformularen) und vielleicht auch teurer als sonst (Mietwagen) war, bin ich doch sehr froh, zu dieser Zeit dort gewesen zu sein.
      Ja, die kleinen Häuschen in Oia waren alle sehr zuckrig. Ich gebe dir recht, dort zu überwintern hätte durchaus seinen Reiz.😎

      Gefällt 1 Person

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