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Sydney – Glenelg – Doha – Oslo – Berlin

Tag 17: Um 10:15 Uhr hob unser Flieger nach Adelaide ab. Dieses Mal sind wir mit einer silbernen Jetstar geflogen, auf dem Hinweg war es eine gelb-schwarze Tigerair. Beide Flüge waren gut, die Maschinen neuwertig und der Service freundlich. Und auch das Wetter trug beide Male dazu bei, meine Flugangst in ihre Schranken zu weisen.

Nach knapp zwei Stunden landeten wir sicher am Ziel. Der Flughafen von Adelaide hielt auch gleich eine wunderbare Botschaft für uns parat. So true!

Wir holten unser Gepäck und suchten den Bus, der uns nach Glenelg bringen sollte. Dabei handelt es sich um einen hübschen kleinen Küstenort südlich von Adelaide, der per Tram mit dem Zentrum von Adelaide verbunden ist (ohne umzusteigen). Ich dachte, dass zum Ausklang unserer Reise ein ruhiges Örtchen am Meer genau das Richtige wäre und so war es auch. Anhand Google Maps fanden wir schnell den richtigen Bus und waren knapp 20 Minuten später in unserem Hotel: das Stamford Grand am zentralen Moseley Square. Wir bezogen unser hübsches Zimmer mit Meerblick und pausierten etwas. Das frühe Aufstehen, das Packen und das Aufräumen des Apartments forderten jetzt ihren Tribut. In der späten Nachmittagssonne machten wir dann einen kleinen Rundgang durch die nähere Umgebung.

Wir steuerten zuerst einen Spielplatz an und ließen sich Mika nochmal so richtig austoben. Das mit den Spielplätzen haben die Aussie’s echt drauf. Da kann Deutschland noch eine Menge lernen.

Danach bummelten wir ein bisschen auf der Promenade umher und schauten am Strand zu, wie die Sonne im Meer versank.

Wir fanden unweit unseres Hotels einen einladenden Mexikaner und verbrachten den Rest des Abends gemütlich auf unserem Zimmer.

 

Tag 18: Am nächsten Morgen begannen Mika und ich den Tag mit sportlicher Betätigung. Erst eine Runde im eiskalten Pool und dann Entspannung im angenehm warmen Whirlpool. Auch die Aussicht vom 2. Obergeschoss, wo sich der Pool befindet, lohnte ein paar Blicke.

Wir frühstückten gegenüber vom Spielplatz im „Boomer’s on the Beach“. Teuer, aber sehr lecker! Und praktisch! Denn als Mika mit seinen Erdbeer-Pancakes fertig war, konnte er ausgiebig umher toben und wir noch in Ruhe unser Käffchen trinken.

Danach relaxten wir etwas am Strand und sammelten Muscheln. Das Wetter war herrlich, aber das Wasser leider zu kalt zum Planschen. Ich möchte mir auch gar nicht vorstellen, wie der Strand hier wohl aussieht, wenn es richtig Sommer ist. Glenelg ist sozusagen der Hausstrand von Adelaide.

Wir spazierten langsam über den Pier und genossen nochmal so richtig die tolle salzige Seeluft. Es war unglaublich schön und ich bedauerte, dass wir nicht noch mehr Zeit an diesem schönen Ort haben.

Wir schlenderten zurück zum Hotel. Unser Flieger geht um 22:15 Uhr am Abend, weshalb ich vorsorglich noch eine weitere Nacht in dem Hotel gebucht hatte. Dieser Urlaub war so teuer, dass es darauf auch nicht mehr ankam. Die Alternative wäre ein Check-Out um 11 Uhr gewesen. Nee, dann lieber noch ein bisschen draufzahlen und abends ganz entspannt zum Flughafen fahren.

Tobias und Mika blieben im Hotel und ich stromerte am frühen Nachmittag noch ein bisschen durch den Ort. Zuerst holte ich mir wieder ein bisschen Sushi auf die Hand und bewunderte die Street Art in der näheren Umgebung.

Danach lief ich 2-3 km durch die Straßen, um mir anzuschauen, wie die Einheimischen hier so wohnen. Glenelg scheint ein etwas noblerer Ort zu sein, denn ich habe keine heruntergekommenen Hütten, sondern nur hübsche kleine gepflegte Häuschen gesehen.

Ich klapperte noch ein paar Souvenir-Shops ab, um meinen obligatorischen Magneten zu besorgen, deckte mich noch mit Sushi für den kleinen Hunger ein und kehrte ins Hotel zurück.

Gegen 19:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen und steuerten nach dem blitzschnellen Business Class – Check-In die Lounge an. Hier gab es ein paar kleine Snacks, eine große Auswahl an Getränken und eine nette Spielecke für Mika.

Nach dem Boarding – ich saß kaum – hatte ich schon direkt ein Glas Champagner auf meinem Tischchen. Die Anzeige versprach noch mehr als 13 Stunden Flugzeit. Hurra. Dies ist der längste Flug unserer Reise und nur die Flüge ab Neuseeland dauern noch länger. Und während draußen in der Ferne die Sonne endgültig verschwand, machte es sich Mika mit einem Superhelden-Movie bequem.

Habe ich schon mal erwähnt, wie phänomenal die Qatar Business Class ist? Jaja, ich weiß, auf der Hintour gab es sicher schon genug Lob-Hudeleien von mir. Aber ich kann es gar nicht oft genug sagen. Das individuell bestellbare Essen war wieder ein Träumchen!

Die Zeit verging wie im Flug, denn wir waren auf Grund des späten Abflugs früh müde und konnten dementsprechend auch lange schlafen. Ich habe sogar mein Frühstück verpennt. Verdammt!

In Doha gelandet, vertraten wir uns erst einmal die Beine in dem schicken Flughafen. Wir hatten nur knapp zwei Stunden Aufenthalt. Fast schon zu wenig. Glücklicherweise gab es in allen Gängen Spielplätze mit Klettergerüsten, Rutschen, usw. Auch hiervon kann sich Deutschland noch etwas abschauen. Lustig war, dass es in allen Ecken kleine winzige Figürchen zu entdecken gab. In jeder noch so kleinen Spalte konnten sie sich verstecken. Tolle Idee!

Danach statteten wir der Al Mourjan Business Lounge noch einen kurzen Besuch ab. Jeder ein kleines Küchlein und was zu Trinken, mehr ging nicht rein.

Weiter ging es um 7:35 Uhr mit dem Dreamliner von Qatar Airways. Mika erhielt ein tolles Set, bestehend aus Rucksack mit Spiel- und Malsachen und einem Snack-Koffer. Wow! Super Sache! Aber auch wir wurden natürlich wieder bestens versorgt.

Nach weiteren sechs Stunden Flug erreichten wir dann gegen 13:30 Uhr sehr erholt Oslo. Ab hier wurde es allerdings etwas ungemütlich, denn unser Weiterflug nach Berlin ging erst 18:00 Uhr. Halleluja. Wir bummelten durch den Flughafen, gingen raus an die Luft, spielten Fangen, aßen etwas…alles immer abwechselnd. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Aber irgendwann saßen wir dann doch im Flieger von Norwegian Air. Und in der Holzklasse – oh man, was für ein Kontrast! Willkommen zurück in der Realität! Gegen 20 Uhr am 1. Mai waren wir dann wieder in unserem trauten Heim. Was für eine fabelhafte Reise! Tschüss und bis zum nächsten Mal.

6 Kommentare zu „Sydney – Glenelg – Doha – Oslo – Berlin

  1. Adelaide und Glenelg waren mal für 14 Tage meine Homebase, habe es dort geliebt! Schöne Bilder, schöne Erinnerungen wurden wach. Nun hast Du es ja nach langer Zeit geschafft, die Australienreise in den Blog zu bekommen👍
    Viele Grüße
    Sandra

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    1. Ja, ich weiß, hat lange gedauert. Kam immer was dazwischen.😅 Schön, dass ich mit meinen Bildern Erinnerungen geweckt habe. Ich kann mich noch an deine Blogberichte erinnern, hatte ja alle vor der Reise gelesen. Jetzt mache ich mich so langsam an Tel Aviv.😊

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  2. Was für ein schöner Abschluss für deine Traumreise – ich glaube, Glenelg würde mir auch gefallen! Und um die Flüge mit Qatar Airways beneide ich dich schon ein wenig! Da ist man dem Himmel anscheinend sogar noch näher (als man es über den Wolken sowieso schon ist)

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    1. Danke, Süße!😘 Ja, das war wirklich ein schöner Abschluss. Und ich hab teilweise ja wirklich richtig schlimme Flugangst (schon bei kleinen Turbulenzen bin ich kein rationaler Mensch mehr🙄), aber in der Business Class war das fast kein Thema. Man ist einfach zu sehr abgelenkt oder schläft (was ich in der Eco überhaupt nicht kann).

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  3. Schöner Spruch am Flughafen von Adelaide! Wahre und weise Worte … Und Glenelg ist so wunderschön! Dort hatte ich mich auch sehr wohlgefühlt. Dieses goldene Licht auf deinen Fotos ist der Hammer! Die Lage eures Hotels war ja auch klasse.

    Was euren späten Rückflug anbelangt, so hätte ich auch noch eine zusätzliche Nacht gebucht. Das ist ja viel komfortabler vor einem Langstreckenflug, auch wenn der in der schicken C absolviert wird 😎. Toll auch, dass Qatar Airways so einen Service für Kinder bietet und gleich einen ganzen Rucksack voller Beschäftigungstherapie bereit hält.

    So, nun haste es doch noch geschafft mit den Australien-Berichten. Tausend Dank dafür! Nun freue ich mich auf Tel Aviv und bin schon gespannt auf deine Perspektiven auf die Stadt.

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