Bulgarien · Europa

Obzor – Sofia

Tag 7: Am vorletzten Tag bummelten wir größtenteils nochmal schön faul im Hotel, im Pool und am Strand herum. Nach dem Lunch rafften wir uns dann aber doch noch für einen kurzen Trip in den Nachbarort Byala auf. Hier hat man 2009 bei Bauarbeiten auf dem Kap St. Atanas erste Ausgrabungsstücke eines spätantiken Winzerdorfes gefunden, das bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. zurückreicht. Seitdem wurden viele Räumlichkeiten, wie z.B. eine Küche, eine Traubenpresse, eine Kirche inkl. Altar sowie Reste einer Festungsmauer und der alte Leuchtturm freigelegt. Vom Kap aus hat man einen fantastischen Blick auf einen zum Teil unberührten Sandstrand, was zwischen Varna und Burgas nun wahrhaftig eine Seltenheit ist, sowie auf das wilde Schwarze Meer, das hier ganz und gar nicht schwarz ist. Auch Delfine sollen von hier aus gut zu beobachten sein. Wir hatten leider kein Glück.

Nach knapp einer Stunde waren wir wieder zurück vom Kap und Mika staubte im benachbarten Supermarkt noch Pfeil und Bogen ab, mit denen er uns den Rest des Tages noch gründlich nervte. Allerdings muss ich zugeben, dass auch wir manchmal unsere Freude an dem Teil hatten und uns im Bogenschießen übten. Den Abend ließen wir mit einem Spaziergang ausklingen.

Tag 8: Abreisetag! Aber wir hatten es nicht eilig, sollte unser Flug mit Ryanair ab Sofia doch erst am Abend um 20:45 Uhr gehen. Gestern war offizieller Streiktag bei Ryanair und 50% aller Flüge von und nach Berlin fielen aus, juckte uns aber nicht so sehr. Notfalls würden wir eben noch etwas Sofia erkunden. Wir schliefen aus, frühstückten nochmal genüsslich und ich packte unsere Sachen, während die Männer nochmal die drei Spielplätze der Anlage unsicher machten. Gegen 11:30 Uhr machten wir uns vom Acker.

Von der Küstenstraße nach Burgas aus hatten wir einen grandiosen Ausblick nach Alt-Nessebar und auf den Sonnenstrand. Wir waren froh, nicht dort im Getümmel gewesen zu sein. Alles ist zugepflastert.

Zurück in Sofia suchten wir noch eine Tankstelle Nähe des Airports und brachten unser Auto brav unversehrt zu Hertz zurück. Schlüssel und Papiere in den Kasten am Schalter und auf zur Sicherheitskontrolle. Wir hatten massig Zeit, da wir schon 16:30 Uhr in Sofia waren und dann auch noch durch eine vollkommen leere Security stapften. Wir vertrödelten die Zeit mit Shopping (natüüürlich eine Feuerwehr für Mika), spielen sowie mit Abendessen in einem der Restaurants.

Ryanair brachte uns mit 20-minütiger Verspätung dennoch wieder überpünktlich nach Schönefeld zurück, Bus und U-Bahn dann ohne große Umschweife nach Hause.

2 Kommentare zu „Obzor – Sofia

  1. Na das hat sich doch gelohnt, dass ihr euch am siebten Tag (an dem man natürlich grundsätzlich bibeltreu ruhen soll) doch noch aufgerafft und dem Pool den Rücken gekehrt habt. Und dann mit Pfeil und Bogen gleich noch eine neue Sportart für euch entdeckt 👍! @ Ryanair: Da habt ihr ja wahrlich Glück gehabt. Wird ja mehr und mehr zu einem Roulettespiel, mit denen zu fliegen …

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