Costa Rica · Lateinamerika

San José – Vulkan Poás

Tag 13: An unserem letzten Tag in Costa Rica wollten wir nochmal etwas spektakuläres machen und auf den Vulkan Poas fahren. Da ich natürlich nicht ganz unvorbereitet irgendwohin fahre, wusste ich, dass er vor kurzem einen kleinen Ausbruch hatte und er deshalb ab und zu temporär geschlossen wurde. Leider war im Internet nirgends herauszubekommen, wie die Lage aktuell ist, sodass wir beschlossen, unser Glück einfach zu versuchen. Wir mussten durch halb San José durch und der Verkehr war grauenhaft. Wirklich sehenswert fanden wir das, was wir gesehen haben, auch nicht. Da waren die waghalsigen Ampelhalterungen schon sehenswerter.

Es kam, wie es kommen musste. Wir quälten uns durch einige Dörfer den Berg hinauf und wurden kurz vorm Ziel jäh von einer Straßensperrung gestoppt. Wegen vulkanischer Aktivitäten war eine Fahrt hinauf zum Kraterrand also nicht möglich. Die Enttäuschung war groß!

Wenigstens konnten wir uns auf diesem Bild ansehen, was uns in real verwehrt blieb.  Etwas gemein war das schon. Wie gerne hätte ich mal in den dampfenden Krater hineingelukt.

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Ein kleines Stück vor der Straßensperre machten wir an diesem Aussichtspunkt halt und bestaunten die umliegende Landschaft, die uns zu Füßen lag und zum Großteil aus Kaffeeplantagen besteht. Was man auf den Fotos nicht sieht, ist der wahnsinnig kalte und starke Wind, der dort oben wehte.

Auf dem Weg zurück kamen wir an einer Starbucks-Kaffeefarm vorbei. Na nun wird mir einiges klar. Was in einer so schönen Gegend wächst, kann ja nur gut schmecken.

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Bevor wir wieder zum Hotel fuhren, kauften wir noch ein bisschen Verpflegung für die Heimreise ein. Ich versuchte beim Drugstore zwei leider nur spanisch sprechenden Mädels klarzumachen, dass ich eine eitrige Mandelentzündung habe und entsprechende Medikamente bräuchte. Nach ca. 30 Minuten verzweifelten Rätselratens auf beiden Seiten hatte ich dann ein paar lose Tabletten Diclofenac (starke Entzündungshemmer), die eigentlich verschreibungspflichtig wären, und eine Packung Mucoangin. Damit kann ich wenigstens die Heimreise halbwegs überstehen, bis ich zu Hause zum Arzt gehen kann. Der Preis für die Medikamente war übrigens ein Witz. Zu Hause hätte ich locker das fünffache gezahlt.

Den Nachmittag verbrachten wir mit Rumgammeln, einem kurzen Abstecher in den Pool und natürlich dem leidigen Koffer packen. Am Abend ließen wir es dann nochmal in der „Beer Factory“ krachen. Ich hatte eine wunderbare Pilzcremesuppe im Riesenbrötchen, das beste Essen des ganzen Urlaubs.

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