Costa Rica · Lateinamerika

La Fortuna – Puerto Carrillo / Nicoya Halbinsel

Tag 6: Heute verließen wir den Regenwald und fuhren an den Pazifik. Aber nicht, bevor wir nochmal ausgiebig gefrühstückt haben und dabei noch ein bisschen Birdwatching betrieben haben.

Wir bestaunten Buntspechte mit ihren roten Hauben (hiervon habe ich ein besseres Bild im Ecocentro Danaus machen können)…

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…einen Passarintangar…

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…Dickschnabelorganisten mit ihren orange-gelben Bäuchen…

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…hübsche Goldkopftangare…

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…und einige lustige Papageien!

Die Vogelpracht Costa Rica’s ist wirklich legendär. Und wir haben gerade mal einen Bruchteil davon gesehen.

Ein letzter Rundgang durch den tropischen Garten zu unserem Bungalow…

…noch schnell einen Kolibri vom Balkon „eingefangen“…

…und dieses schöne Wesen, einen Schwefeltyrann, abgelichtet.

Wir verließen das Hotel gegen 9:30 Uhr und statteten noch schnell dem Friedhof von La Fortuna einen Besuch ab. Wer diesem Blog fleißig folgt, weiß, dass ich das hin und wieder gerne tue. Es ist immer wieder aufs Neue interessant, wie unterschiedlich die Länder ihre Toten beisetzen.

Tobi hätte gerne hier Rast gemacht. Ein Gaucho zu Pferde…es gibt keine passendere Beschreibung für meinen Göttergatten! (Kleiner Scherz natürlich!)

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Unsere Strecke führte uns am Staudamm des Arenal-See’s vorbei, wo wir kurz stoppten, weil Tobi die Technik anschauen wollte. Ein glücklicher Zufall bescherte uns den Besuch eines Nasenbären.

So ein süßer Fratz!

Weiter ging es, immer am Arenal-See entlang. Die üppige grüne Dschungel-Vegetation war der Hammer. Auch einen Affen haben wir gesehen, aber da wir nicht angehalten haben, gibt es hiervon leider kein Foto.

Irgendwann wurde die Landschaft flacher, die Luft trockener und die Hitze unerträglich. Wir fuhren von Cañas nur ein kurzes Stück auf der Panamericana gen Süden und bogen dann ab zur Nicoya Halbinsel im Westen des Landes. In den Bergen hörte plötzlich die geteerte Straße auf und wir mussten uns 15-20 km übelster Schotterpiste und Steigungen bzw. Gefälle von mindestens 15% aussetzen. So manches Mal dachte ich, wir kippen hinten über oder holen uns einen Reifenplatzer. Aber es ging alles gut und hinter den Bergen gab es plötzlich auch wieder Teer. Halleluja! Wir erholten uns ca. vier km vorm Hotel in einem kleinen Soda von dem Stress…

…bevor wir nach fast fünf Stunden Fahrt endlich in unserem wunderbaren Hotel „Nammbú Beachfront Bungalows“ an der Playa Carrillo eintrafen. Ein herrliches Fleckchen Erde und ein wirklich schönes Bungalowzimmer mit bestem Meerblick! Das Zimmer und auch das Bad waren riesig und unsere sehr große Terrasse war mit Sitzmöbeln und einer Hängematte bestückt. Was will man mehr?

Am Abend fuhren wir noch ins einige Kilometer entfernte Sámara, kauften ein bisschen im Pali-Supermarkt ein…

…und ließen den Abend entspannt bei „Frank’s“ im Zentrum des kleinen Sámaras ausklingen. Das kleine urige Lokal können wir wirklich uneingeschränkt empfehlen.

2 Kommentare zu „La Fortuna – Puerto Carrillo / Nicoya Halbinsel

  1. Mit den Unterkünften hast du ja echt ein glückliches Händchen gehabt bisher. Ich hoffe, das ging so weiter! Ja, die Bestattungskultur hat unterschiedlichste Ausprägungen. Diese hier ließ mich spontan an einen Stapel kleiner Schiffscontainer denken 😂! Den Nasenbären kannst du mir übrigens auch noch mitbringen. …

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    1. Der Nasenbär war knuffig, gell? Wirklich ein süßer Fratz! Die Unterkünfte waren durchweg super, aber zum Teil auch nicht ganz günstig. Das, was ich beim Flug gespart habe, habe ich da jedenfalls wieder ausgegeben. Egal, dafür war es ein echter Traumurlaub (abgesehen von den letzten zwei Tagen natürlich).

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