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Berlin – Amsterdam – Costa Rica

Tag 1: Endlich ging es los! Endlich dem kalten nassen tristen Grau in Berlin entfliehen!

Wir gönnten uns ein Taxi zum Flughafen Schönefeld und starteten mit EasyJet pünktlich um 18 Uhr nach Amsterdam. Es war einer meiner turbulentesten Flüge und mir stand der Angstschweiß auf der Stirn. Meinen Männern machte das natürlich nichts aus (weder die Turbulenzen noch mein Angstschweiß).

In Schiphol empfing uns dichter Nebel und Starkregen. Eieiei, gut, dass wir heute nicht mehr weiterfliegen. War das eine furchtbare Landung! Wir suchten uns einen Imbiss im Terminal und bekamen so sehr leckere Dürüm Döner zum Abendbrot. Per Ibis-Shuttlebus, der in Gesellschaft vieler anderer Hotelshuttles direkt vorm Terminal abfährt, wurden wir in rund 10 Minuten zum Ibis Budget befördert. Der Check-In ging zügig und wir bezogen unser Kämmerlein für heute Nacht: Ibis-Style, nix besonderes, aber dafür auch nur knapp 48€/Nacht. Das Hochbett kam bei Mika jedenfalls extrem gut an. Nur schlafen wollte er dann doch nicht darin, sodass das bittere Los auf Papa fiel.

Tag 2: Woohoo, auf nach Costa Rica! Wir nahmen den Shuttle kurz vor 10 Uhr zurück zum Airport. Die rund zwei Stunden, die wir noch bis zum Abflug um 12:15 Uhr Zeit hatten, waren gut mit Gepäckabgabe, Security-Check und Boarding gefüllt. Die Boeing von Air Canada hatte eine 2-3-2 Bestuhlung und so musste Tobi etwas versetzt hinter uns sitzen. Er hatte aber glücklicherweise den Platz neben sich frei und konnte sich somit gut entfalten. Auch hinter mir der Sitz blieb frei.

Nach dem Start beschäftigten wir uns eine Weile mit dem Entertainment-Programm. Es gab nur einen Kinderfilm auf deutsch, aber meine Jungs waren damit zufrieden. Mika schaute zuerst den Lego-Film und dann noch ein paar kurze Filmchen auf seinem Tablet. Tobi war mit Dünkirchen ruhig gestellt und amüsierte sich danach ebenfalls mit dem Legofilm. Ich selbst vertrieb mir die Zeit mit Fear the Walking Dead und Colony.

Ich hatte vorab ein vegetarisches und ein Kinder-Menü bestellt, weshalb wir zuerst bedient wurden. Es war nicht überragend, aber ganz ok.

Dank meiner guten Flugreiseausrüstung (es soll ja Leute geben, die darüber lachen…), konnte es sich Mika mit dem aufblasbaren Travel Bread sehr gemütlich machen und sogar zwei Stunden durchschlafen.

Ich selbst hatte später auch noch etwas davon und konnte mal die Beine hochlegen. Also das Teil hat sich jedenfalls schon mal bezahlt gemacht.

Irgendwann neigten sich die 8,5 Flugstunden dem Ende zu. Überraschenderweise hatten wir gar kein großes Problem mit dem langen Flug, der letztendlich wirklich kurzweilig war. Nur die Aussicht auf weitere 5,5 Stunden trübten das Ganze etwas.

Der Landeanflug bot mir einen tollen Blick auf die Skyline von Toronto und den Ontario See.

Der Flughafen selbst war nicht ganz so groß und wir hatten in den knapp zwei Stunden Aufenthalt sogar noch Zeit zum Shoppen und zum Essen. Danach ging es mit einer etwas kleineren und älteren Maschine (aber auch 2-3-2) von Air Canada Rouge weiter nach San José. Leider null Entertainment! Aber dafür Priority Seats mit doppeltem Sitzabstand für lau! Hier habe ich dann mal meine Hänge-Fußstütze ausprobiert.

Diese 5,5 Stunden wollten im Gegensatz zum ersten Flug einfach nicht rumgehen. Durch unseren fast um eine Stunde verspäteten Abflug kamen wir erst am späten Abend in San José an und wir waren dann doch ziemlich durch. Gott sei dank klappte der Shuttle-Service vom Hotel und bereits 15 Minuten später konnten wir einchecken. Es war glaube 22:30 Uhr Ortszeit als wir halbtot in die Federn fielen.

4 Kommentare zu „Berlin – Amsterdam – Costa Rica

  1. Dafür, dass du dem Fliegen nichts abgewinnen kannst, ihm einen ganzen Post zu widmen….Angstbewältigung? 😉
    Der Flug nach Mailand wäre kürzer gewesen:-p

    Gefällt mir

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