Europa · Schweden

Berlin – Stockholm

Tag 1: Dank Depeche Mode und einer fixen Idee bin ich nun doch tatsächlich mal in Stockholm gelandet, der Hauptstadt Schwedens und der größten Stadt Skandinaviens. Morgen, am Freitag den 5. Mai, findet das Tour-Auftaktkonzert von DM in der Friends Arena hier in Stockholm statt. Karoline, Franziska und Sabine schlossen sich kurzerhand an, da sie ebenfalls noch nie in Stockholm waren. Leider musste Sabine kurzfristig umdisponieren und ihre Konzertkarte wieder verkaufen. Wir sind gespannt, wer uns dann morgen stattdessen erwartet. So kam es also, dass ich mich auf einer zum Hotel umgebauten Yacht einquartierte, Karo ein Hostel in der Altstadt und Franziska eines in der Innenstadt bezog. Der Flug mit Air Berlin war trotz der 20 minütigen Verspätung sehr angenehm und der Landeanflug auf Stockholm spektakulär. Ich habe selten beim Landen so eine reizvolle Landschaft aus dem Flugzeug bewundern können. Und das Wetter war bombastisch gut. Bei 7 Grad in tiefstem Grau und heftigen Regenschauern in Berlin gestartet, erwartete uns Stockholm mit sonnigen 17 Grad und wolkenlosem Himmel. Ich landete um 14:40 Uhr und fuhr ganz unkompliziert mit dem Flygbussarna (Expressbus) zum Hauptbahnhof. Die Fahrt dauerte 45 Minuten und war dank sehr gutem W-Lan im Bus kurzweilig, der Preis mit knapp 10 Euro (noch) halbwegs angemessen.

Nach kurzen Orientierungsschwierigkeiten am Busbahnhof nahm ich die Fährte zum Wasser auf und spazierte bei herrlichstem Wetter über die Brücke nach Riddarholmen, wo mein Schiff vor Anker liegt.

Riddarholmen ist eine winzig kleine Insel, die an Gamla Stan „dranhängt“, auf der sich die Altstadt befindet. Hier gibt es nicht viel: die Riddarholmskirkan aus dem 13. Jahrhundert, das städtische Gerichtsgebäude, der Stenbock Palace und die Statue von Evert Taube, der sich auch auf dem 50 Kronen Geldschein befindet. Der Platz ist echt schön und man kann von hier aus wunderbar den Sonnenuntergang beobachten. Etwas befremdlich war, dass dort doch tatsächlich jemand nackt badete (auf dem Foto ganz jugendfrei mit Handtuch). Ich bekam schon allein vom Zusehen Schüttelfrost.

Am hiesigen Ufer liegt die zum Hotel- und Restaurantschiff umgebaute Yacht Mälardrottningen und erwartete mich eindrucksvoll. Der Check-In ging zügig und ich bezog meine kleine Kajüte unter Deck. Sie Zimmer zu nennen wäre geprahlt, aber ich habe mein eigenes Bad und alles wirkt sehr ordentlich und sauber.

Nach etwas Ausruhen und Laden der Akkus ging ich, wie vorher mit den Mädels verabredet, nach Gamla Stan rüber, um mich dort an der kleinen Fußgängerbrücke zur Insel Helgeandsholmen mit Karoline zu treffen. Da Karo allerdings meinte, die andere Brücke nehmen zu müssen, dauerte es ein paar Minuten länger, bis wir uns fanden.  200 m weiter (auf Norrmalm) warteten wir dann im Restaurant Waipo auf Franziska, die etwas Orientierungsschwierigkeiten hatte (angeblich war Google Maps Schuld ;)).

Wir bestellten uns ein paar Dim Sum Dumplings und Franziska eine Suppe. Die Preise waren horrend, aber glücklicherweise war das Essen (zumindest meins) auch lecker. Wir verabredeten, dass wir uns morgen gegen 18:45 Uhr an der Solna Station treffen, von der aus die Friends Arena fußläufig zu erreichen ist. Franziska plant für den morgigen Tag der Schatten von Dave Gahan zu sein, Karo und ich werden uns dem Sightseeing widmen.

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Auf dem Rückweg, es war zwischenzeitlich 22:15 Uhr geworden, machten Karoline und ich noch einen kurzen Abstecher in einen 7-Eleven Store auf Gamla Stan, bevor jede ihren kurzen Weg nach Hause antrat.

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