Europa · Lettland · Reisen

Tag 3: Riga – Berlin

Wir checkten ca. 8:30 Uhr aus (auf die gleiche Weise, wie wir eingecheckt haben – wir haben quasi kein einziges Mal Personal gesehen), mit dem Plan, spätestens gegen 10 Uhr mit dem Bus zum Flughafen zurückzufahren. Wir bummelten wieder die Kalku iela entlang quer durch die Altstadt und bogen nochmal zum Dom ab. Leider schlug die geplante Innenbesichtigung fehl, da ausgerechnet von 9-10 Uhr eine private Veranstaltung (Taufe o.ä.) stattfand. Das war ja wieder typisch. Hierbei entdeckten wir aber hinter dem Dom noch die kleine süße Gasse Jauniela mit dem Restoran 1221. Zuckersüß!

Etwas früher als geplant waren wir dann bei der Bushaltestelle nahe des Rathausplatzes mit Blick auf die Brücke. Am Flughafen ging ich diesmal gleich zum Check-in, wo wir dann auch die ersten in der Reihe waren und gar nicht lange warten mussten. Natürlich war es hier nicht nötig, den Wagen aufzugeben, sodass wir ihn wie gewohnt bis zum Gate mitnehmen durften. Nach Passieren der Sicherheitskontrolle hatten wir dann noch eine ganze Weile Zeit bis zum Start um 13:15 Uhr. Wir suchten das nette Sushi-Restaurant, auf das ich vor zwei Tagen bei der Ankunft schon gierige Blicke geworfen hatte, suchten uns ein nettes Plätzchen und ich schlug mir den Bauch mit Maki’s voll (besser als mit Mika’s, wa? Hahaha, ich weiß…ein Schenkelklopfer!). Mika war so abgelenkt und hibbelig, dass er nichts herunter bekam, aber die heißen Waschlappen, die wir zum Händewaschen an den Tisch bekamen, hatten es ihm angetan. Ebenso die Wasabi-Schälchen und die Soja-Flaschen. Auch mit Stäbchen essen hat er geübt. Der Hund am Nachbartisch hat sich daher ab und zu freuen dürfen. Nach dem Essen statteten wir wieder dem Wickelraum, der gleichzeitig ein Behinderten-WC war, einen Besuch ab. Wie beim ersten Mal wollte Mika wieder sofort an die Notruf-Leine. Dieses Mal natürlich mit Erfolg und draußen vor der Tür ging eine unglaublich laute Sirene los. Herr im Himmel, war das peinlich! Aber Hilfe kam auch 5 Min. später noch nicht und wir entfernten uns unauffällig vom Tatort. Unser Flieger war wieder recht pünktlich und so waren wir kurz vor 14 Uhr wieder auf deutschem Boden in Berlin Schönefeld.

Abgeholt wurden wir dann erst 20 Min. später, da mein Göttergatte erst von zu Hause losfuhr, als ich ihn per Telefon daran erinnerte. Männer! Fluch und Segen zugleich. Als Fazit möchte ich Riga gerne jedem ans Herz legen, der sich für eine schöne Altstadt, Hansestadt und Jugendstilarchitektur interessiert. Gerne wäre ich noch einen Tag länger geblieben und hätte mir den Zentralmarkt, die ehemalige KGB-Zentrale oder die Akademie der Wissenschaften mit der schönen Aussichtsplattform angesehen. Und auch zu den schönen Seebädern nach Jurmala wäre ich gerne gefahren. Von daher dann vielleicht doch noch zwei Tage mehr.

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