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Tag 15: León – Managua – Panama – Amsterdam – Berlin

Da war er nun: unser letzter Tag, der Abreisetag. Ich bin mit gemischten Gefühlen aufgewacht. Einerseits freue ich mich natürlich tierisch nach Hause zu kommen, zu meinem Kind, zu meiner Familie, aber andererseits möchte man doch auch am liebsten weiter Urlaub machen und weiterreisen und nicht zurück in den öden Alltagstrott. Da für Letzteres aber sowieso auch die nötige Kohle fehlen würde, packten wir also schweren Herzens unsere Rucksäcke. Wir genossen unser letztes Frühstück im Flor de Sarta in aller Ruhe und in Gesellschaft unseres Haushuhns Cocovin (kein Scherz, der Hotelbesitzer persönlich erzählte uns die Geschichte der Namensgebung, in der auch seine Schwiegermutter vor kam). Das Buffet war sehr abwechslungsreich und unter anderem mit richtig leckerem französischen Crèpes bestückt. Am Nachbartisch saß noch ein junges deutsches Pärchen, die uns fragten, ob wir mit ihnen zum Vulkanboarding fahren würden, damit wir uns die Kosten teilen können. Wir lehnten dankend ab und wünschten ihnen viel Spaß.
 
 
 
 
Wir checkten also gegen 8:40 Uhr aus und ich ließ noch einige Postkarten an der Rezeption zurück. Der Hotelbesitzer, ein Niederländer, versicherte mir, sie zeitnah zur Post zu bringen. Wir gingen rüber zum Sonati und warteten entspannt im Schaukelstuhl bzw. in der Hängematte und beobachteten das rege Hostelleben. Die Dorms wirkten abgeranzt und hatten keine AC. Um nichts in der Welt hätte ich hier übernachten wollen. Der Minibus kam relativ pünktlich. Wir holten noch einige ab und schon ging es los nach Managua. 14:49 Uhr sollte unser Flieger nach Panama starten. Auf dem Weg konnten wir dann endlich nochmal den wunderschönen Kegel des Momotombo bewundern!
Am Flughafen selbst war es dann eher unspektakulär. Wir gingen erst was essen, dann etwas Geld abheben und Souvenire shoppen. Ich erstand ein kleines Holzauto und einen Strick-Minion für Mika, Hochland-Kaffee für meine Eltern und einen Magneten für mich. Danach gingen wir durch die Security und in den Wartebereich am Gate. Kein langes Warten, eher wenige Menschen, alles völlig entspannt. Wir starteten relativ pünktlich mit Copa Airlines nach Panama. Eigentlich wirkten die Maschinen ganz ok, aber wenn die schon das Exit-Schild falsch herum anbauen, was dann sonst noch?
 
 
 
 
 
 
Der Landeanflug in Panama war ziemlich cool. Die Skyline hat schon was. Irgendwann muss ich auch nochmal Panama entdecken und natürlich die Kanalbesichtigung nachholen. Der Zwischenstop war recht kurz, weniger als zwei Stunden, also beeilten wir uns etwas. Was auch gut war, denn wir mussten, trotzdem wir im Transitbereich waren, nochmal durch eine Security und an einem extra Schalter am Gate quasi nochmal neu einchecken. Ich habe nicht herausbekommen zu welchem Zweck das Ganze gemacht wurde. Es war jedenfalls nervig, weil wir dafür lange anstehen mussten. Glücklicherweise hatten wir vorher noch unsere Erledigungen gemacht. So habe ich noch ein Panama-Shirt für Mika und den obligatorischen Magneten für meine Tafel zu Hause gekauft. Boarding war dann aber doch noch pünktlich und wir starteten pünktlich Richtung Heimat. Zum Flug an sich gibts nun nicht mehr viel zu berichten. Ich schaute wieder 2-3 Filme und verbrachte 45 Minuten mit Todesangst, als wir ungefähr mittig über dem Atlantik auf Grund eines großen Gewittergebiets in Turbulenzen kamen, dass wir laut Pilot leider nicht umfliegen konnten. Ich habe mir in diesen Minuten geschworen, nie wieder zu fliegen, wenn ich das überleben sollte. 🙂 Heil in Amsterdam gelandet, trennten sich unsere Wege, denn Christiane hatte das große Glück, mit dem Zug heimfahren zu dürfen. Wie gerne hätte ich getauscht, aber den kurzen Flug nach Berlin und die anschließende Taxifahrt nach Hause, die ich mir nach der langen Rückreise gegönnt habe, habe ich auch noch überlebt. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal ganz doll bei Christiane bedanken, ohne die der Trip gar nicht möglich und nur halb so schön gewesen wäre. Es war ganz toll mit dir und wer weiß, vielleicht wiederholen wir sowas ja mal wieder. 🙂 Tschüssi an euch alle und vielen Dank für’s Mitreisen!
PS: Hier ist nochmal mein Reiseplan für alle, die auch planen, ins schöne Nicaragua zu reisen.

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