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Tag 11: Finca Esperanza Verde

Ich bin euch ja noch die Story von letzter Nacht schuldig. Sorry für den Cliffhanger. 😉 Wir sind relativ früh ins Bett, da es schon total früh stockdunkel war und man hier oben auf der Finca nicht wirklich große Alternativen als das Bett hat. Jedenfalls hörte ich nach einer Weile immer ein merkwürdiges Flattergeräusch…als wenn ein Schmetterling im Fliegengitter festhängt. Ich bildete mir ein, dass es immer lauter wurde und wühlte mich nach geraumer Zeit wieder raus aus meinem Zelt und machte das Licht an. Nichts. Christiane hielt mich für bekloppt, weil sie nichts hörte. Also wieder rein ins Bett. Dann irgendwann später raschelte es unterm Bungalow. Aus dem Rascheln wurden Tapsgeräusche. Erst leiser, dann immer lauter. Und sie kamen näher. Plötzlich kamen sie von links und wurden immer lauter, als wenn jemand die Stufen zu unserer Tür hochrannte. Christiane und ich saßen im Bett und hielten die Luft an, keine traute sich raus. Haha. Irgendwann nahm ich allen Mut zusammen, sprang aus dem Zelt und machte das Licht an. Dann war das Geräusch weg. Wir wissen bis heute nicht, was oder wer das war. Aber eins stand fest, das war definitiv zu viel Natur für uns. 🙂

Am nächsten Morgen waren wir dann relativ früh wach, aber Frühstück gab es erst um halb acht. Wir waren als erste am Tisch, haha. Es war wieder sehr lecker, aber auch wieder zu wenig. Jemand, der abnehmen will, ist hier jedenfalls sehr gut aufgehoben. Tja, danach haben wir überlegt, was wir machen. Christiane entschloß sich dazu, einen der 5 verschiedenen Wanderpfade entlang zu trekken. Ich entschied mich für den Schaukelstuhl und für Ausruhen und Entspannen. Jack, Max und die Katze leisteten mir Gesellschaft. Nach zwei Stunden war Christiane dann zurück, aber so richtig spannend war es wohl leider nicht. Am Nachmittag schlenderte ich dann noch mit meiner Kamera und Max ein bisschen über die Kaffeeplantage und knipste ein wenig die hiesige Flora und Fauna. Das Ergebnis seht ihr hier:
Kolibris an den Feeding Stations. Leider waren sie überhaupt nicht schön bunt.

Merkwürdige Gewächse gab es viele auf der Farm!


Mit Bananen konnte man sich den ganzen Tag lang selbst versorgen. Der Hungertod war also ausgeschlossen. 😉


Max begleitete mich ein Stück auf der Kaffeeplantage. Die Ernte war vor zwei Monaten. Schade, wäre sicher interessant gewesen.

Für Ornitologen und Botaniker ist die Finca ein absoluter Traum. Überall gibt es etwas zu entdecken, man muss nur genau hinsehen.

Der Blick von der Hängematte. 🙂

Jack war faul…wie ich.

Unsere Cabin. Die Lage ist einmalig. Der Ausblick unbezahlbar. Sehr, sehr schön!

Warten auf das 3-Gänge-Dinner. 🙂

Ein Traum von einem Salat.

Zu viel Gehacktes für meinen Geschmack, aber die Yuca schmeckte interessant. Kannte ich bis dato noch nicht.

Ein toller Abschluss eines schönen Tages: gebackene Bananen mit Nutella und Creme Fraiche.

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