Lateinamerika · Nicaragua · Reisen

Tag 8: Little Corn Island – Big Corn Island

Nach dem Frühstück gegen 7 Uhr packten wir mal wieder unsere Rucksäcke und brachten sie gegen 9 Uhr nach oben in eine Abstellkammer. Unser Boot fährt erst 13:30, wir mussten aber schon auschecken. Ich zog wieder auf meine Hängematte um und schaute dem Regen Dorftreiben zu, was sich von meiner Nase abspielte. Nebenan war ein Hostel, dass ebenfalls einige Unterhaltung bot. Christiane erkundete nochmal die Ostküste über einen anderen Weg, der nordöstlich am Sumpfgebiet vorbei führte. Aber auch dieser war nicht wesentlich kürzer oder sie hatte nicht die richtigen Schleichpfade gefunden. Am Ende fand sie zwar menschenleere Strände, aber da das Wasser bis an die Bäume kam und nicht wirklich Sandstrandfläche zum Liegen vorhanden war, verweilte sie auch dort nicht lange. Richtig schöne Sandstrände gar Little Corn schlussendlich also nicht zu bieten, dafür aber sehr ursprüngliche mit Palmen bis ans Wasser.
Wir bummelten noch bis 13:00 in den Hängematten rum und gingen dann zum Bootssteg. Es waren schon einige dort und das Boot kam auch gleich. Nach einem sehr langsamen Ticketverkauf wurden wir wieder alle ins Boot verfrachtet und ab ging die Luzie. Die See war sehr ruhig, kaum Wellen und die Fahrt war somit erstaunlich entspannt. Was waren wir froh! Nach nur 25 Min. legten wir schon in Big Corn an und wurden von einer wild umherfuchtelnden und rufenden Menge Taxifahrer empfangen. Zufälligerweise stand schon einer mit dem Schild vom Paraiso Beach Club da, in das wir auch wollten, und haben uns kurzerhand mit dazu gesellt. Angekommen im Hotel bekamen wir auch gleich unseren Bungalow. Es war ein 3er Bungalow und wir zwischen zwei Pärchen. Die Wände waren zu dünn, wie sich später herausstellte.

Es war schon später Nachmittag, also gingen wir gleich nochmal vor zum  fast menschenleeren Strand und genossen ein bisschen die Abendsonne. Das Hotel liegt so ziemlich am Ende dieses Strandabschnitts und ist noch nicht sehr alt. Weit und breit konnte ich auch kein weiteres Hotel ausmachen. Touristen waren kaum zu sehen.

Zwei Männer (wir vermuteten ein Pärchen) aus unserem Hotel waren noch zum Schwimmen da, aber ansonsten nur wir und Nikki, der Schäferhund des Hotels, der sich ins Meer setzte und die Abkühlung genoss. Während Christiane badete, passte er brav an meiner Seite auf mich auf. Ach ich mag Schäferhunde. Und überhaupt sind alle Hunde hier in Nicaragua total lieb. Und keiner sieht knochig oder verwahrlost aus, selbst die auf den kleinen ärmeren Dörfern nicht. Find ich gut! Das Abendessen im Paraiso war solala, viel Auswahl war nicht. Aber dafür gab’s leckere Säfte und Cocktails. Das Hotel ist das zweitteuerste, was wir haben, aber es ist auch wirklich nett. Mehrere kleine rote mit Palmenblättern bedeckte runde Bungalows mit Hängematten und Schaukelstühlen davor, ein kleines chilliges Restaurant mit Bar und im Garten viele bunte Hängematten und Liegen, die zum Verweilen einladen. Nur durch eine kleine Straße vom langen Shipwreck Beach getrennt, ist die Lage geradezu ideal. Die Betten waren ok und leider ohne Moskitonetz. Und wieder einmal bedauerte Christiane, dass sie mich mit meinem Moskitozelt ausgelacht hat. 😉

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