Asien · Reisen · Türkei

Tag 8: Istanbul – Bosphorus Tour

Nach langem Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück war heute zunächst Faulenzen angesagt. Wir aßen alle bei unserer Stamm-Dönerbude zu Mittag (Cheeseburger, Mixed Toast, Bohnen und Reis sowie Getränke für ca. 20 TL) und machten dann wieder laaange Mittagsruhe. Muss auch mal sein, wir haben schließlich Urlaub. Um 16:30 Uhr nahmen wir vom Karaköy Pier beim Fischmarkt die Fähre der Bosphorus-Tour. Sie dauert ca. 1,5 Std. und führt im Zick-Zack über den Bosphorus. Kosten: 12 TL pro Erwachsener, also ca. 4 Euro. Das Wetter war wundervoll für so eine Tour: Sonne, blauer Himmel, vereinzelte Wölkchen, 25 Grad im Schatten. 🙂 Es hat total viel Spaß gemacht und war unglaublich interessant. Die Bosphorusbrücke ist gigantisch! Wir fuhren am Dolmabahce Palast und vielen anderen Palästen am Ufer vorbei, am In-Viertel Ortaköy, wo es eine lebhafte Uferpromenade gibt und an der Rumeli Hisari, der zweitältesten osmanischen Festungsanlage, die hoch über dem Bosphorus thront. Eine faszinierende, sehr gut erhaltene Anlage. Danach folgten am Ufer, insbesondere auf der asiatischen Seite, über mehrere Kilometer nur Villen und Privathäuser. Wow, da waren wunderschöne Häuser und Grundstücke dabei. Wahrscheinlich für uns Ottonormalverbraucher unbezahlbar. Die Fahrt war wirklich herrlich, zumal die Fähre unten auch sehr leer war und Mika schön frei rumturnen konnte. Der Boden war hinterher sauber, er leider nicht mehr. 😉 Wieder in Karaköy angekommen, aßen Mika und ich noch eine Waffel mit Zartbitterschoki und Bananen und dann war es auch schon wieder Zeit für Mika ins Bett zu gehen. Er tat sich mal wieder etwas schwer damit, sich vom Tag zu verabschieden, und so dauerte es fast 2 Std. bis er schlief. Danach gingen Tobi und ich in eines der schön bunt beleuchteten Restaurants am Fischmarkt und aßen Fisch. Ich wollte Schellfischfilet und Tobi Tabbys. Beides hatte nach Aussage des Kellners keine Saison. O_o Wir waren zu faul, um nochmal die Lokalität zu wechseln, daher nahm Tobi etwas ähnliches, was leider wohl nicht so lecker war, und ich Lachsfilet. Das war wiederum ganz gut. Dazu kühles Bier und warmer Weißwein. Naja, gestern haben wir besser gegessen. Schade. Die Location an sich ist da wirklich sehr süß. Es kommt aber scheinbar sehr darauf an, in welches Restaurant man dort geht. Mein Tipp: geht dorthin, wo es sehr voll ist. Die Einheimischen wissen, wo es gut schmeckt. 🙂

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