Louisiana · Nordamerika · USA

New Orleans – Garden District & Jazz Brunch

Tag 14: Um 08:10 Uhr ging es zum Frühstück. Vorher ein kurzer Blick zu Sandy. Nein, sie hatte immer noch nichts. Sie meinte, wir sollten nochmal in Deutschland anrufen und denen sagen, dass sie das Hotel anrufen sollen. Grrrr, wir waren kurz vorm Ausrasten. Das Frühstück konnten wir dementsprechend nicht genießen. Aber man kann es auch so nicht mehr wirklich sehen. Immer wieder Toast mit Ei und Cream-Cheese, ach nee. Für mich gab’s daher lediglich Haferbrei mit Apfel-Zimt-Geschmack und etwas Obstsalat. Gut, dass heute der Jazz-Brunch ist, da gibt es sicherlich mal was richtig Gutes zu Essen (war dann auch so). Danach habe ich in Hamburg angerufen und hatte Armin, einen Bayern, an der Strippe. Er versprach, das Hotel direkt anzurufen und mir dann auch eine Bestätigungsmail zu schicken. Die Telefonkosten fordern wir von denen ein, die spinnen wohl. Gegen 09:00 Uhr haben wir uns zur Street-Car-Station um die Ecke begeben (Tagesticket: 3 Dollar) und sind damit in Richtung Garden District geschaukelt. Die Luft war zum Schneiden. Wir sind wie gegen eine Wand gelaufen, aber eine feuchte. Diese Schwüle macht einen mürbe. Der Fahrtwind machte es etwas erträglicher. Die nostalgischen Trolleys haben schon was und da wir ziemlich früh unterwegs waren, hatten wir beide Fensterplätze. Der viel gelobte Garden District, oder zumindest das was man am Rand davon gesehen hat, war nett, aber nicht so aufreizend, dass wir ausgestiegen sind. Wir fuhren daher bis zur Endstation der Street-Car weiter und entdeckten somit hochherrschaftliche Villen. Richtige Prachtbauten waren das und dort sah man, wo das Geld steckt. Meine Güte. Das eine oder andere Haus hätten wir gerne bezogen, einige waren auch tatsächlich zu verkaufen. Wir sind auf dem Rückweg hier und da ausgestiegen und immer mal wieder ein paar Straßenzüge gelaufen. Wenn die Wärme zu unerträglich wurde, sind wir wieder in einen Trolley und haben unsere Hitzköpfe in den Fahrtwind gehalten.

Nach insgesamt drei Stunden waren wir wieder im Hotel. Es ging nix mehr. Boh, waren wir fertig. Es ist einfach viel zu heiß und schwül. Sandy meinte zu uns, dass sie angerufen wurde und ihr Manager daraufhin eine E-Mail von Navelar erhalten hat. Der ist heute aber nicht im Haus, erst morgen wieder. Ich schaute nach und hatte eine Kopie erhalten, sodass sie sich die Mail auf meinem iPhone durchlesen konnte. Darin wurde von Armin bestätigt, dass wir bereits am 29. Oktober gebucht und bezahlt haben und dass das Hotel uns das beim Check-Out bitte nicht in Rechnung stellen soll. Immerhin schon mal etwas. Sandy versicherte, morgen früh gleich mit ihrem Manager zu sprechen. Jetzt liegt alles an dem. Ich hoffe ihm reicht die Mail aus.

Nach ca. 45 Min. sind wir dann zum „The Court of two Sisters“ in der Royal Street aufgebrochen, wo wir einen Tisch für 13:30 Uhr im Garten reserviert hatten. Es war ziemlich voll, aber wir haben gleich einen Tisch beim Springbrunnen erhalten. Das Jazz-Trio spielte am anderen Ende des Gartens, perfekt für uns. Meine Güte, wo soll ich anfangen? Es war ein kulinarischer Höhepunkt, nein, DER kulinarische Höhepunkt unserer ganzen Reise. War das lecker!!! Es gab Pecan-Reis, Süßkartoffeln, BBQ-Rippchen, Catfish-Rouladen, Creme-Spinat, diverse Cajun-Gerichte (scharf!), Schildkrötensuppe (nicht probiert), Shrimps, Mini-Lobster, eingelegte Honigbananen, ganz viel Obst mit delikaten Soßen, Eis und Desserts (Pecan Pie, Oreo-Torte, Brownie’s, Buttercreme-Zeug, usw.)…und das ist nur eine Auswahl der Speisen. Es gab sooo viel! Inklusive waren noch Kaffee, Säfte und Tee. Spezielle Omeletts konnte man sich auch machen lassen. Also ihr könnt euch glaube vorstellen, wir wir dort wieder raus sind. Kugelrund gefressen! Wir konnten kaum noch laufen. Endlich wieder richtiges Essen und dann noch so viel Auswahl und alles hat richtig klasse geschmeckt. Einfach toll!

Wir bummelten in der sengenden Hitze wieder zurück zum Hotel. Da wir aber am „Café Beignet“ vorbei kamen, haben wir uns dort gleich noch Beignets to go geholt. Für heute Abend. So lecker, sag ich euch!

Von 16-19 Uhr pausierten wir im Hotel. Abends sind wir nochmal in einen Walgreens Supermarkt, Feuchtigkeitscreme und Deo kaufen. Die Haut trocknet hier so schnell aus, unglaublich. In fast jedem Laden, und sei er auch noch so klein, findet man Karnevalskram. Es ist unglaublich.

Dann sind wir mit dem anderen Trolley noch kurz die Canal Street entlang gefahren. War aber relativ uninteressant, sodass wir bald wieder im Hotel waren. Es gab noch jeweils eine halbe Flasche Root-Beer für jeden auf der Pool-Terrasse (pfui, ist das süß!) und nun neigt sich auch dieser Tag dem Ende zu. Wir sind gespannt, was uns morgen beim Check-Out erwartet. Wir hoffen, ihr hattet alle einen schönen Sonntag und dass bei euch die Hitze erträglicher war.

2 Kommentare zu „New Orleans – Garden District & Jazz Brunch

  1. Wow, dass klingt ja nach einem Traum-Lunch. Yummy, mir läuft das Wasser im Munde zusammen. :o)
    Ich drücke euch die Daumen für's Auschecken!!!!!!
    Liebe Grüße
    Jana

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  2. Habs gelesen u. mich gefreut, daß Bewegung in die Sache kommt. Wäre doch ge-
    lacht, wenn das nicht klappen würde. wir drücken die Daumen!
    Warm wars hier auch (natürlich nicht so wie bei euch).
    Morgen 1. Mai – hurra nicht zur Arbeit – nein in den Garten. Mal nichts tun u. nur auf der Liege lümmeln.
    viel Spaß weiterhin u. gute Weiterfahrt!
    „eure Mutti“

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