Nordamerika · Tennessee · USA

Nashville, the Music City!

Tag 4: Begonnen hat der Tag mit einem sehr spärlichen Frühstück. Der Lieferant sollte wohl schon Montag kommen und war gestern immer noch nicht da. Nicht mal neue Papp-Teller gab’s.

Nach dem Frühstück gings auf zur Country Music Hall of Fame. Boah, war das schon wieder warm. Duschen kann man sich morgens echt sparen. Ach nee, wer stand an der Kasse vor uns? Die drei Deutschen aus der Bar von gestern. Siehste, hat nicht mal bis Memphis gedauert. Die Ruhmeshalle der Country-Stars war schon sehr interessant. Man durchschritt zahlreiche Epochen, wandelte durch Gänge mit diversen Kostümen, vorbei an Autos aus den 50ern und man konnte sich auch an kleinen Filmen und Videos erfreuen. Auch die „neueren“ Stars wie Keith Urban oder Taylor Swift hatten schon ihre Plätze eingenommen.

Nach ca. 1,5 Stunden sind wir wieder raus…und gegen eine Wand gelaufen. Genau gegenüber des Gebäudes war der Walk of Fame. Eher lieblose Sterne auf einem kleinen Platz. Nichts überragendes. Dann ging es auf die Brücke über den Tennessee River, wo wir schöne Fotos von der Downtown Skyline machen konnten.

Danach hatten wir einen Drang nach Softeis, also gings auf den Broadway zu Mike’s Ice Cream. War ganz lecker, nur blöd, dass das Eis dann durch alle Poren der Waffel drang. Keine Qualität! *seufz* Um 12:15 Uhr war’s uns dann zu heiss, also sind wir zum Auto zurück. Die Parkgebühr betrug für drei Stunden übrigens 15 Dollar, der Wahnsinn!! Kurz noch in den Tiger’s Market was zu Trinken kaufen und zurück im Hotel haben wir uns den Lappi geschnappt und ein Hotel in Memphis gesucht, damit wir morgen nicht wieder stundenlang suchen müssen. Es war nicht einfach, aber jetzt haben wir das La Quinta Inn & Suites Memphis Primacy Parkway nahe Downtown und Graceland gefunden und reserviert. Das hatte eine vier Sterne Bewertung bei Tripadvisor. Wir sind gespannt. Achja, vorm Hotel hatten wir noch einen Wagen mit einer tollen Aufschrift entdeckt: „Termite Pest & Control Services“, daneben ein Mensch mit einer Sprühflasche…hmm, bedenklich.

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Danach liessen wir uns wieder etwas von Tom Cruise und Nicole Kidman berieseln. Heute war ‚Tage des Donners‘ drauf, gestern war es ‚In einem fernen Land‘. Ist hier Tom Cruise Woche? Nach dem Duschen sind wir gegen 18 Uhr wieder in die City zum Broadway. Wir hatten uns mittags schon einen anderen Parkplatz für 8 Dollar ausgesucht. Haha, jetzt war dort ein Schild mit „Event Parking 12 Dollar“. Pff dachten wir uns, fahren wir halt zu dem vom Vorabend, da waren es ja „nur“ 10 Dollar. Denkste! Auf einmal zeigte der Automat dort 17,50 für 3 Stunden an. Ja hallo, geht’s noch? Also zurück zum 12er und dort geparkt. Dann haben wir das „Nashville Brewhouse“ gesucht, wo es für mich Chicken Quesadillas und für Andrea Chicken Burrito gab. Deutsches Bier gabs auch, aber es war noch zu früh. Das Essen war wieder sehr lecker und inkl. Getränke waren es ca. 10 Dollar pro Person. Das ist echt ok.

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Danach sind wir ins „Legends Corner“, wo wir es am Vorabend nicht reingeschafft hatten. Wurden wir doch wohl nicht nach unseren Ausweisen gefragt? Na klar, wir gehen ja locker als unter 21 durch, wa? Zack, Stempel auf die Hand und rein. „Becki McLeod“ spielte mit ihrer Band. Sehr nett. Andrea probierte ein Lager. Am Tisch vor uns waren scheinbar sechs von Nashville’s Hausfrauen außer Rand und Band. Meine Fresse waren die vielleicht schon hackedicht. Konnten kaum noch gerade stehen, aber rockten die Tanzfläche als gäbe es kein Morgen. Ich habe immer nur darauf gewartet, dass eine hin fliegt. Nach einer Stunde konnten wir Becki aber auch nicht mehr hören. Es war eine typische quietschige Country-Stimme. Mal ganz nett, aber Dolly Parton geht ja auch nicht den ganzen Abend. Todd, der Keyboarder/Gitarist hatte eine klasse Stimme, kam aber leider nicht so oft zum Einsatz.

Also ging’s wieder auf die andere Straßenseite und ins „Honkey Tonk Center“, eine drei-etagige Bar. Unten spielte eine Band mit einer Geigerin. Country mit Geige klingt irgendwie immer gut. Und sie begrüßten uns gleich mit „Sweethome Alabama“ und dem „Folsom Prison Blues“. Die Stimmung war super und so hielten wir es noch eine Weile aus. Als wir gegen 22 Uhr zum Auto zurück gingen, waren wir etwas taub auf den Ohren. Im Zimmer angekommen schaltete ich auf die Sekunde genau „Game of Thrones“ ein, yee haw! Eve hatte recht, das Englisch kann man wirklich gut verstehen.

So, das war unser letzter Tag in Nashville.

@Brainy: Danke!!! Wochenbericht ist angekommen. Antwort gibts aus Memphis (natürlich mit Bild). Andrea lässt auch lieb grüßen.
@Romy: Andrea wartet noch auf einen Blogeintrag.
@Tobi & Matti: wir skypen euch morgen gegen 21 Uhr eurer Zeit an.

Ein Kommentar zu „Nashville, the Music City!

  1. Die Country Music Hall of Fame hört sich interessant an. Freu mich schon, wenn du die ersten Fotos postest. Also auf nach Memphis. Gute Fahrt.

    P.S. Ich sagte doch GoT ist leichter als SN 😉

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