Europa · Großbritannien · Schottland

Carrbridge – Culloden Battlefield – Dunrobin Castle – Inverness

Tag 6: Nach einer fabelhaften Nachtruhe und dem leckersten Frühstück, dass wir bisher hatten, brachen wir auf. Ok, der „Black Pudding“ alias Blutwurst (ich musste ihn ja unbedingt probieren) war einfach ekelhaft…und ich habe mich noch gewundert, warum mich der ältere Herr bei der Bestellung mehrmals fragte, ob es mein Ernst sei. Naja, aber dafür war das Porridge extrem lecker…Jana’s und meine neue schottische Lieblingsspeise. Der Abschied fiel uns nicht leicht, da die Inhaber, ein älteres Ehepärchen, total nett waren und sich rührend um uns gekümmert haben.

Wir fuhren dann also zum ca. 40 min. entfernten Culloden Battlefield, wo Tausende mutige Highlander einer Übermacht von Engländern gegenüber standen und bis zum ehrenvollen Tod gekämpft haben. Die Stimmung war gedrückt, der Himmel weinte und wir versanken in Wehmut.

Aber kaum waren wir auf dem Weg die Ostküste rauf, bis nach Golspie, schien wieder die Sonne. Das Cawdor Castle („Macbeth“) mussten wir leider von der Liste streichen, zeitlich hätten uns dann mindestens zwei Stunden gefehlt und das wäre bei Dunrobin echt Frevel gewesen. Dort angekommen (Punkt 12:00 Uhr) besichtigten wir geschlagene drei Stunden das Dunrobin Castle, ein wahrhaftiges Märchenschloss, von dem wir uns kaum lösen konnten. Die Innenräume (wir durften nur einen Bruchteil besichtigen) waren sagenhaft und der Schloßgarten direkt am Meer hat alles nochmal übertroffen.

Anschließend haben wir den „Award Winning Beach“ in Golspie aufgesucht und sind eine ganze Weile im strahlenden Sonnenschein am einsamen Sandstrand (allerdings viel Tang) entlanggeschlendert. Die erhofften Delphine haben wir leider nicht gesehen.

Wieder in Inverness angekommen, suchten wir unsere Bleibe, das Lakefield Guesthouse. Es ist wieder sehr klein und niedlich eingerichtet. Die Zimmer sind gemütlich und sauber, so dass man sich wirklich wie zu Hause fühlen kann.

Nach dem Einchecken sind wir noch runter in die Stadt und haben in einem Nobel-Italiener am Flussufer zu Abend gegessen. Sehr sehr lecker, aber das bisher teuerste Essen und der Service war oll…irgendwas war da mit den Getränken (weiß nicht mehr so genau). Sonst haben wir für unser warmes Essen am Tag maximal 8-10 Pfund gezahlt, allerdings waren das bisher auch immer Pub’s. Morgen geht es gleich zum Loch Ness, mal sehen ob sich das Monsterchen blicken lässt.

Ein Kommentar zu „Carrbridge – Culloden Battlefield – Dunrobin Castle – Inverness

  1. Hey, passt auf, dass euch keine Forscher/Spaßmacher als Versuchsobjetke benutzen, zum Test, was man alles von Weitem für Nessie halten könnte (Fass, Holzklotz, Plastikring…)
    Viel Spaß morgen!
    Maren

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