Kalifornien · Nordamerika · USA

San Francisco – Morro Bay (Highway No. 1)

Tag 23: Wie soll ich diesen verdammten Scheiß-Tag zusammenfassen? Mir fehlen eigentlich immer noch die Worte. Ich versuche es mal kurz und bündig…

Zu lange gepennt und kein Frühstück mehr bekommen! Es regnet!!!

Nochmal nach Downtown zum Chinatown Gate, da wir unbedingt noch eine gottverdammte Mini Golden Gate Bridge kaufen wollten. Auto geparkt, Münzen für 20 Min. in die Parkuhr gehauen und leider die gelbe Bordsteinkante nicht beachtet!

Im Chinashop beim Briefmarkenkauf abzocken lassen!

Grottige doofe Brücken gekauft, weil wir den richtigen Laden nicht mehr wiedergefunden haben!

Chinatown verlassen…Auto weg!!! Es regnet in Strömen! Wir standen fassungslos am Straßenrand und blickten auf die leere Parklücke! Beide dem Heulen nahe. Es war ALLES im Auto! Ich hatte nur das Portmonee in der Hand und hatte nicht mal eine Jacke an. Jetzt bloß nicht heulen!

Andrea lief die Seitenstraße ab, in der Hoffnung, es wurde vielleicht nur umgeparkt…war natürlich Blödsinn, aber wir waren verzweifelt. Ich habe im Caféneben der Parklücke gefragt, ob jemand was gesehen hat. Kellner: „It was towed“. Abgeschleppt…ganz große Klasse!

Wir rauchten erstmal ’ne Kippe. Tränen wurden unterdrückt!

Eine nette Kellnerin aus dem Café half uns dann beim Anrufen bei der Abschleppstelle (Hotline) und gab uns die Daten durch, wo das Auto steht. Das war so nett!

Wir versuchten mehrfach erfolglos, ein Taxi anzuhalten, was laut Kellnerin total easy sein sollte, bis Andrea schließlich fast vor eins davor hopste, um es zum Stehen zu bringen. Man, wir waren echt am Ende. Das Taxi (11 Dollar) brachte uns zur 7. Straße in Downtown, der Fahrer wußte natürlich sofort Bescheid. *rolleyes*

Nummer gezogen und gewartet!

330 Dollar gelöhnt und Auto bekommen!

Stinksauer verließen wir San Francisco und fuhren auf den Highway Number One, die Traumstraße Nr. 1 Amerikas – bei dichter Wolkendecke und Regen, Regen, Regen!!!

Wir stiegen irgendwann im Motel „Holland Inn & Suites“ in der Morro Bay ab, da es das einzige weit und breit war, was wir finden konnten: außen total schnuckelig, innen oll und veranzt.

usa-3901

Unsere erste Nahrung an diesem Tag (etwas für die Mikrowelle) war ungenießbar!

Mein Nummernschloss vom Koffer ging nicht mehr auf – ich hätte brechen können! Die Zahlenkombination hatte sich verstellt. Andrea blieb trotzdem besonnen und versuchte geduldig einige Minuten diverse andere Kombinationen durch und siehe da, es ging auf. DANKE, Andrea!

Frustriert und magenknurrend sind wir in unsere Betten, die wahrlich nicht sehr einladend waren. Ein Tag zum Vergessen!

6 Kommentare zu „San Francisco – Morro Bay (Highway No. 1)

  1. Oh noooo, das ist ja ärgerlich, was euch da alles an dem Tag widerfahren ist! Vor allem das Abschleppen und die damit verbundenen Kosten *ganz doll tröst*. Wenn, dann kommt es aber auch knüppeldicke, oder?

    Macht Euch noch ein paar schöne Tage in Kalifornien, dann ist der Tag ganz schnell vergessen (später lacht ihr auch bestimmt drüber)!

    Ganz liebe Grüße!

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  2. OMG!!!!!! *tröst*
    Da war das Karma wohl nicht mit euch, man oh man ist das alles ärgerlich. Ich fühle sooo mit euch.
    Aber wenn, dann läuft wirklich gleich alles schief.
    Irgendwie hat es aber auch schon wieder was Komisches oder?? Also im Nachhinein. 😉
    Am besten einfach abhaken und nicht mehr ärgern!

    Guten Rückflug!!
    *Knuddels* Jana

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  3. Also da ging ja alles schief und das so knapp vor Ende der Reise. Gleich abschleppen ist aber auch heftig. Hätte es ein normaler STrafzettel nicht auch getan? Hackt diesen Tag einfach ab und freut euch an den restlichen Wochen, wo ihr so viel tolles erlebt habt.

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  4. Das ist ja mal gründlich in die Hose gegangen, so was von ärgerlich…grrrr. Aber hey nicht unterkriegen lassen, jetzt kann es dann ja nur noch wieder besser werden. Und wie Angie schon gesagt hat, dann müsst ihr wohl noch mal hin ;o)Geh doch am besten auch noch mal zu einem Arzt, wenn die Medikamente nicht geholfen haben. Ich wünsche noch gute Besserung und einen traumhaften Urlaubs-Ausklang. Kommt gut wieder heim! Viele Grüße Maren

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