Europa · Reisen · Slowenien

Tag 7: Campingplatz Ankaran

Tja also heute war irgendwie nicht so unser Tag. Vorgesehen war ein Ausflug nach Piran und nach Portoroz. Das Wetter war auch bombig, 22 Grad und sonnig. Wir machten uns also nach dem Ausschlafen (soweit das mit Kind drin ist) und einem entspannten Frühstück mit Blick aufs Adriatische Meer auf nach Piran. Die slowenische Küste ist nicht sonderlich lang. Im Prinzip besteht sie nur aus Ankaran, Koper, Izola, Strunjan, Piran, Portoroz und Lucija (von Nord nach Süd) – ganze 46,6 km lang. Wir fuhren sie einmal komplett ab. Unser begehrtes Ziel, Piran, wollte uns scheinbar nicht als Besucher haben. Der Ort ist nicht sonderlich groß und bietet auch irgendwie nur zwei Seiten, von denen man ins Zentrum fahren kann. Kurz davor ist eine Schranke, die nur Anwohner (Seasoncard-Holder) reinlässt oder eben PKW’s. Aber selbst wenn wir einen PKW gehabt hätten, wären wir nicht rein gekommen. Es war alles voll und die Anzeigetafel zeigte ein dickes rotes Kreuz. Der Parkplatz davor und auch alle anderen innerhalb und außerhalb des Ortes kamen leider alle nicht in Frage. Die Plätze außerhalb waren gähnend leer, nicht ein einziges Auto, aber eben ein Schild, dass das Parken von Wohnmobilen, Bussen und Autos mit Anhängern untersagt. Schöne Scheiße. Wir fuhren also weiter nach Portoroz. Ein zuckersüßes Örtchen, dass parktechnisch auch erst vielversprechend aussah. Bei genauerem Hinsehen war es hier aber das Gleiche in grün. Überall die bösen Schilder mit dem Verbot von Wohnmobilen. Es war zum Verrücktwerden. Ich wurde immer wütender, naja oder vielmehr war ich einfach nur enttäuscht. Ich hatte mir Bilder von Piran usw. im Internet angeschaut und es sah alles so hübsch aus. Beim Durchfahren der Orte Portoroz und Izola und das wenige, was ich von Piran gesehen habe, bestätigten meinen Interneteindruck. Herrlich süße Küstenorte mit venezianischem mediterranem Flair. Jeder Ort hatte eine Art Minarett-Turm, wie man es von Venedig her kennt. Ich hätte das in Slowenien nicht erwartet. Nun ja, wir sind also zurück nach Koper und haben noch ein bisschen eingekauft. Mika und ich warteten im WoMo und Tobi ging in den Inter-Spar, wo er beinahe festgenommen wurde. What?? Ja, so habe ich auch geguckt. Tja, der Gute hat eine Selbstbedienungskasse gewählt und scheinbar irgendwas falsch gemacht. Jedenfalls wurde er beim Verlassen des Supermarkts von einem leicht aggressivem Angestellten in Begleitung eines Polizisten abgefangen. Er entriss ihm förmlich den Bon und schnaufte wütend davon. Was er damit hätte machen sollen, ist uns bisher noch schleierhaft. Wir fuhren zurück zum Campingplatz und ich machte ausfindig, dass wir mit dem Bus bis nach Koper (fährt stündlich immer kurz nach der vollen Stunde vorm Campingplatz los) und von da mit dem Bus nach Piran fahren können. Die Fahrt kostet hin und zurück so um die 6 Euro. Hm, ok, dann machen wir das so. Aber heute nicht mehr. Es war mittlerweile Mittag und wir aßen erstmal etwas. Heute gab es Linsensuppe. Danach war für Mika und mich Mittagschlaf angesagt. 😉 Gegen 16 Uhr überlegten wir dann, was man noch anstellen könnte. Wir entschieden uns, das Meerwasserschwimmbad im Wellnesscenter des Platzes aufzusuchen. Wir zahlten für uns drei etwas über 8 Euro für 2 Stunden, aber es hat sich gelohnt. Das doch recht große Bad wirkt ziemlich neu und das Wasser ist schön warm. Es gab zwei Whirlpools, ein Kinderbecken mit Rutsche, zwei Sprudelbänke und zwei Wasserfälle. Es war Mika’s erster Besuch in einem Schwimmbad (abgesehen vom Babyschwimmen, als er 3 Monate alt war) und er fand es grandios! Wir entspannten herrlich in dem warmen sprudelnden Wasser mit Blick aufs Meer. Gegen 18:30 Uhr waren wir wieder im WoMo und Mika war einfach nur noch tot. So war es doch noch ein schöner Abschluss des missratenen Sightseeingtages geworden. Bilder gibt es somit aber leider nicht wirklich. Morgen dann. 😉

Kreuzfahrtschiff im Hafen von Koper

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