Georgia · Nordamerika · USA

Atlanta (Georgia)

Tag 29: Da es nur bis 09:00 Uhr Frühstück gab und wir auf Grund der Werbung im Fahrstuhl dafür sehr neugierig darauf waren, konnten wir natürlich nicht ausschlafen. Es war in der Tat sehr lecker. Es gab zwar wieder nur das übliche Toastbrot, diese undefinierbare Soße, Cream-Cheese und Marmelade, aber eben auch Obstsalat mit diversen Joghurt-Dips, Körnerquark und fertige warme Speisen. Das waren in Zimt geschwenkte Toasts, ein Special-Sandwich nach Art des Hauses (das was wir am Abend zuvor gegessen hatten) und noch ein anderes belegtes warmes Brotdings mit Käse überbacken. Es war jedenfalls sehr lecker. Danach sind wir wieder ins Zimmer und haben noch etwas gegammelt und dann nochmal etwas geskyped.

Ich glaube es war so 14:00 Uhr, als wir nach Downtown aufbrachen. Wir versuchten es nochmal mit dem Visitor Center und fanden diesmal auch gleich den Parkplatz. Die Gegend war auch bei Sonnenschein noch gruselig. Leider stellte es sich heraus, dass es ein Martin Luther King Museum ist und dieses Visitor Center ausschließlich für das Museum ist. Natürlich gab es dementsprechend auch nur MLK-Souvenire dort. Vor dem Museum stand noch eine große Gandhi-Statue…ich muss nochmal nachlesen, was die Beiden miteinander zu tun haben.

Enttäuscht sind wir wieder weggefahren. Ich wollte noch gerne zum Margaret Mitchell House fahren, um zu sehen, wie die Autorin von „Vom Winde verweht“ gelebt hat. Für Eintritt war kein Geld mehr übrig, aber ich wollte es gerne von Außen fotografieren. Das kleine alte hübsche Häuschen steht witzigerweise mitten in Downtown zwischen den Wolkenkratzern, ein merkwürdiges Bild. Aber es war wirklich hübsch. Und im Giftshop haben wir doch tatsächlich nochmal Cotton-Angel zu kaufen bekommen. Das sind kleine runde Engelchen aus echter Baumwolle, total knuffig! Der Film wurde ja zum Teil auch auf der Boone Hall Plantation gedreht, die früher eine Baumwollplantage war. Wahrscheinlich rührte dieses Souvenir da her. Wir haben uns jedenfalls gefreut, da es sie nur selten gab und wir so noch ein bis zwei mitnehmen konnten. Postkarten und Magneten gab es da natürlich auch nur von Margaret Mitchell und dem Film. Also suchten wir weiter.

Laut Stadtplan sollte unweit von der Coca Cola Company ein Gift-Mart sein, also fuhren wir dorthin, immer noch mitten in Downtown. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein privates Messegelände nur für gehobeneres Klientel handelte. Aha. Wir fanden es beim Eintreten schon so komisch. Eine riesige Halle, menschenleer und eine Rolltreppe, wo am oberend Ende eine Durchleuchtungsstation war. Hm. Die freundliche Dame unten am Infostand half uns aber auf Nachfrage und erklärte, dass ein paar Meter weiter eine Shopping-Mall ist, wo es ausreichend Atlanta-Souvenire geben sollte. Wir liefen dorthin und konnten dort tatsächlich jeder einen Magneten und noch ein paar Postkarten kaufen. Mehr gab’s nicht, wir wollten ja noch in den Walmart im Stadtteil College Park, wo unser Hotel war. Dort fuhren wir auch direkt danach hin und shoppten noch ein wenig Süßkram, z.B. Angie’s Lifesavers Mint und eine Packung M&M’s Almonds. Ich verstehe einfach nicht, warum es Letzteres hier nicht gibt. Mandel-M&M’s sind sooo lecker. Außerdem gab es auch noch ein Portmonee und eine kleine Handtasche für mich. Für 11 Dollar konnte ich einfach nicht daran vorbeigehen.

Nach dem Shopping fuhren wir noch Tanken, wir mussten das Auto ja voll zurückgeben. Es war wieder nicht so einfach, weil die Karten mal wieder nicht funktionierten. Dann hat die Tanknadel auch rumgesponnen. Sie wollte einfach nicht hochgehen und wir dachten schon, wir wurden von der Zapfsäule übers Ohr gehauen. Aber dann bemühte sie sich doch ganz langsam von km zu km bis ganz nach oben und zeigte uns einen vollen Tank an.

Vorm Hotel (wegen W-LAN) schrieben wir dann im Auto noch jeder ein paar Postkarten, die letzten von dieser Reise, und googelten nach der nächsten Post-Office. Glücklicherweise war die nicht wirklich weit entfernt und so sind wir die Kärtchen doch noch losgeworden.

Am Abend gab es dann noch ein wenig Packerei (es war so nervig!), nochmal ein Haus-Sandwich für mich und für jeden ein Bierchen. Und so ging auch unser letzter Tag zu Ende. Aufregung vorm Fliegen machte sich auch langsam breit. Wenn doch diese ewige Warterei vorm Abflug und bei der Zwischenlandung nicht wäre. Und dann rechnete ich sowieso wieder mit Komplikationen…wie immer halt.

Ein Kommentar zu „Atlanta (Georgia)

  1. Hmmm, das Frühstück hört sich ja toll an. Da läuft mir das Wasser im Munde zusammen 🙂

    Das Souveniere einkaufen auch in Großstädten manchmal nicht so ganz einfach ist, habe ich auch schon ein paar Mal erlebt. Seltsam das… . Gab es denn Souvenirs von Coca Cola?

    Das mit den M&Ms Mandel verstehe ich auch nicht. Hatte sogar schon mal M&Ms angeschrieben warum und wieso. Zurück kam nur, dass die hier nicht vertrieben werden. Ach neeee. Echt schade. Vor ein paar Monaten hatte ich mal so einen Hieb auf die, dass ich die mir über einen Amerika-Süßigkeiten-Onlineshop die geordert habe. Vielen, vielen lieben Dank fürs Mitbringen der Lifesavers Mint!!!!

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